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Es ist, als wäre al Kaida ein Großkonzern: Nach dem Tod des alten Chefs hat das Terrornetzwerk jetzt hochoffiziell den Nachfolger präsentiert: Aiman al Sawahiri, bin Ladens früheren Vize. Ein Porträt.
Ein alter Mann mit Decke um die Schultern vor dem Fernseher: Die US-Regierung hat Videos aus dem Versteck von Osama bin Laden präsentiert. Darauf schaut er sich seine alten Drohvideos an.
Der Chef des Terrornetzwerks Al Kaida, Osama bin Laden, ist nach Darstellung seines Stellvertreters Eiman Al Sawahiri bei guter Gesundheit. Bin Laden gehe es gut, sagte Al Sawahiri in einer im Internet verbreiteten Audiobotschaft - in deren Verlauf er Fragen seiner Fans beantwortete.
Terrorchef Bin Laden will angeblich dem pakistanischen Staatspräsidenten Pervez Musharraf den Krieg erklären. Ihr Anführer wolle sich demnächst in einem neuen Video selbst zu Wort melden, erklärte die Al-Kaida.
Israels Ministerpräsident Ehud Olmert versucht, Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas den Rücken zu stärken. Auf dem Nahost-Gipfel in Scharm el Scheich versprach er, 250 inhaftierte Palästinenser freizulassen. Doch nicht jeder kann auf Gnade hoffen.
Nach Angaben des arabischen TV-Senders El Arabija wurde der Ägypter Eiman el Sawahiri von iranischen Sicherheitstruppen festgenommen. Er gilt als Stellvertreter von El-Kaida-Anführer Osama bin Laden.
Im Grenzgebiet zu Afghanistan hat die pakistanische Armee ihre Offensive gegen die Taliban und mit ihnen verbündeter Clans fortgesetzt. Unterdessen ist ein Tonband aufgetaucht, auf dem angeblich der Vize-Chef von El Kaida zu hören ist.
In einer TV-Botschaft hat Ajman al Sawahri, Osama bin Ladens Stellvertreter, den USA Rache für die Tötung des Terroristen al Sarkawi angedroht. Experten sagen, der al-Kaida-Vize versuche, "relevant" zu erscheinen.
Im letzten Jahr Madrid und jetzt London: stern.de sprach mit dem Terrorismusexperten Rolf Tophoven über die Anschlagsgefahr in Deutschland, den Sinn von Terrorwarnungen und die Grenzen des Rechtstaats.
Bei zwei Autobomben-Anschlägen in Algerien sind mindestens 24 Menschen getötet und 160 verwundet worden. Die Gruppe "Al Kaida des islamischen Maghreb" hat sich zu den Anschlägen bekannt. Zwei weitere Anschläge konnten vereitelt werden.
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