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Die Vereinten Nationen ziehen die Konsequenzen aus der immer lauter werdenden Kritik am Streubomben-Einsatz der Israelis im Libanon-Konflikt: Eine Kommission wird zur Untersuchung in den Libanon reisen.
Luftangriffe und Artilleriebeschuss - fünf Wochen bekam der Libanon 2006 Israels geballte Militärmacht zu spüren. Als die ersten Libanesen zu den Trümmern ihrer Häuser zurückkehren, macht der US-Fotograf Spencer Platt ein Bild so widersprüchlich wie der Krieg, in dem es entstand.
Nach schweren Kämpfen um ein Flüchtlingslager im Nordlibanon flohen Tausende Bewohner aus dem Gebiet. Die Flüchtlinge berichteten von katastrophalen Zuständen im Camp, sogar die Leichen von Getöteten blieben in den Straßen liegen.
Im Libanon wächst die Angst vor einem neuen Bürgerkrieg, bei den schwersten Kämpfen seit 1990 droht das Land im Chaos zu versinken. Als Gegenmaßnahme will nun Ministerpräsident Siniora die radikale Gruppe Fatah al-Islam entmachten.
Ägypten will Israel bei der Freilassung eines verschleppten Soldaten helfen. Im Interview mit stern.de sagt Israels Botschafter Schimon Stein, warum sein Land den Nachbarn schätzt und was es von Syriens Vorschlag hält, Friedensgespräche zu führen.
Noch am Donnerstag wird der stark unter Druck stehende britische Premierminister Tony Blair verkünden, wann genau er sein Amt abgeben werde. Spekuliert wird über den Mai 2007.
In Berlin macht sich die Bundesregierung bereit, um möglichst bald deutsche Soldaten in den Süden des Libanon entsenden zu können. Ihre Anzahl soll schon feststehen: 2000 deutsche Blauhelme werden los geschickt.
Bis kurz vor Eintreten der vereinbarten Waffenruhe hat Israel Luftangriffe im Libanon geflogen. Dabei kamen mindestens sieben Menschen in dem Ort Brital ums Leben. Seit 7 Uhr schweigen die Waffen.
Libanons christliche Gemeinde wird Opfer der israelischen Luftangriffe. Kampflugzeuge haben das Kernland der Christen unter Beschuss genommen. Unterdessen sind bei einem israelischen Angriff nahe der libanesischen Grenze zu Syrien mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen.
Die Hisbollah-Miliz hat mit Raketenangriffen auf Tel Aviv gedroht, sollte das Stadtzentrum von Beirut bombardiert werden. Israel bereitet sich darauf vor, weiter in den Südlibanon vorzustoßen.
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