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Mehr als zwei Jahre nach dem tödlichen NATO-Luftangriff von Kundus haben zwei Bremer Juristen einem Bericht zufolge ihre erste Klage auf Schadenersatz eingereicht.
Mehr als zwei Jahre nach dem tödlichen NATO-Luftangriff von Kundus haben zwei Bremer Juristen einem Bericht zufolge die erste Klage auf Schadenersatz eingereicht.
Verteidigungsminister Guttenberg räumt mit Illusionen über Afghanistan auf: Er zweifle, dass sich dort eine Demokratie westlicher Prägung etablieren lasse, sagte er der "BamS". Unterdessen wurden neue Details zum Luftangriff von Kundus bekannt.
Der von ihm angeordnete Luftangriff von Kundus ist für Georg Klein längst zum Alptraum geworden. Wenigstens muss sich der Bundeswehroberst nicht mehr strafrechtlich verantworten. Die Bundesanwaltschaft hat das Verfahren gegen ihn eingestellt. Der Verteidigungsminister freut sich.
Bislang mussten sich nur die Deutschen für den verheerenden Luftangriff von Kundus verantworten. Doch Recherchen des stern zeigen: Amerikanische Elitesoldaten waren in der Bombennacht vor Ort.
Wer wusste wann was? Diese Frage beschäftigt nach dem verheerenden Luftangriff von Kundus die deutsche Politik. Jetzt muss sich auch Ex-Außenminister Frank-Walter Steinmeier kritischen Fragen stellen. Nach stern-Informationen wusste ein Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes frühzeitig, dass bei dem Luftschlag Zivilisten starben.
Verteidigungsminister Guttenberg, einst als Darling gehandelt, steckt wegen des Luftangriffs von Kundus in Schwierigkeiten - aber auch auf Merkel und Steinmeier werden noch peinliche Fragen zukommen.
Trotz seiner jüngsten Kehrtwende: Seine vorschnelle Aussage zum Luftangriff von Kundus hat stark am Image von Karl-Theodor zu Guttenberg gekratzt. Ein Bericht des Roten Kreuzes aus Afghanistan bringt den neuen Verteidigungsminister jetzt zusätzlich unter Druck, berichtet der stern.
Trotz seiner jüngsten Kehrtwende: Seine vorschnelle Aussage zum Luftangriff von Kundus hat stark am Image von Karl-Theodor zu Guttenberg gekratzt. Ein Bericht des Roten Kreuzes aus Afghanistan bringt den neuen Verteidigungsminister jetzt zusätzlich unter Druck, berichtet der stern.
"Militärisch angemessen" - so hatte Verteidigungsminister Guttenberg den Luftangriff von Kundus genannt. Jetzt will er prüfen, ob seine Einschätzung richtig war. Unter Druck ist auch das Kanzleramt: Angeblich bewertete es den Einsatz schon vor der Wahl als Fehler, schwieg aber.
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