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Vernichtendes Urteil über die Bundeswehr-Mission in Kundus: Die deutschen Soldaten hätten im Unterschied zu den US-Einheiten nichts zu einer Verbesserung der Sicherheitslage beigetragen, kritisierte Gouverneur Mohammad Omar. Auch der Wiederaufbau sei mangelhaft.
Geheime Papiere über den Bombenangriff auf zwei Tanklaster offenbaren ein doppeltes Desaster: Die Militärs nahmen den Tod von Zivilisten in Kauf. Und die politische Führung versagt bei der Aufklärung eines möglichen Kriegsverbrechens
Bei einem Taliban-Angriff in der nordafghanischen Stadt Kundus ist ein Deutscher getötet worden. Es handelt sich dabei offenbar um einen Mitarbeiter einer privaten Sicherheitsfirma. Der Mann starb, als sechs Taliban-Kämpfer das Büro einer US-Hilfsorganisation stürmten.
Schlag im Kampf gegen die Taliban: Der "Schattengouverneur" der Region Kundus wurde bei einem Luftschlag getötet. Nach afghanischen Angaben starben vier weitere Aufständische.
Nach dem Tod von drei deutschen Soldaten haben die Taliban damit gedroht, die Bundeswehr verstärkt anzugreifen. Eine deutsche Einheit hatte zudem irrtümlich afghanische Sicherheitskräfte getötet.
Erste Erfolge bei der Großoffensive in Nordafghanistan: Deutsche und afghanische Soldaten hätten die Taliban-Hochburg Char Darah wieder unter Kontrolle, teilte der örtliche Gouverneur mit. Unterdessen haben US-Truppen im Nachbarland Pakistan wahrscheinlich einen Sohn von Terroristenführer Osama bin Laden getötet.
Bei den Schüssen von Bundeswehrsoldaten auf ein Fahrzeug nahe einer deutschen Stellung im Norden Afghanistans ist ein Zivilist ums Leben gekommen. Zunächst war von drei Toten die Rede gewesen. Die Staatsanwaltschaft Potsdam hat sich in den Fall eingeschaltet.
Auf die in Afghanistan stationierte Bundeswehr ist ein Selbstmordanschlag verübt worden. Offenbar sind fünf Soldaten bei dem Terrorakt der Taliban nahe Kundus verletzt worden. Außenminister Frank-Walter Steinmeier war am Morgen in der afghanischen Hauptstadt Kabul eingetroffen.
Die Leichen der beiden bei einem Anschlag getöteten Bundeswehrsoldaten werden nach einer Trauerfeier in Kundus am Mittwoch nach Deutschland überführt. Am Freitag nehmen Angehörige und Kameraden in Zweibrücken Abschied von den beiden Fallschirmjägern. Unterdessen kam es in Afghanistan zu einer ersten Festnahme nach dem Selbstmordattentat.
Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) blieb am Abend nur, zu bestätigen, was während des Tages schon zur bitteren Gewissheit geworden war. Zwei Bundeswehrsoldaten wurden in Kundus durch einen Selbstmordattentäter in den Tod gerissen. Auch fünf spielende Kinder wurden zufällig Opfer des Anschlags.
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