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Die Forderung der CDU-Politiker nach einem sozialen Pflichtdienst trifft bei den meisten Deutschen auf Zustimmung: 65 Prozent der für den stern und RTL Befragten äußerten sich positiv dazu. Die große Mehrheit hält sogar ein ganzes Pflichtjahr für sinnvoll.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich gegen einen Pflichtdienst für junge Menschen als Ersatz für Wehr- und Zivildienst ausgesprochen.
In der CDU mehren sich die Forderungen nach einem neuen Pflichtdienst für junge Menschen, falls Wehrpflicht und Zivildienst ausgesetzt werden. Der saarländische Ministerpräsident Peter Müller sprach sich in der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe) für einen sozialen Pflichtdienst für junge Männer und Frauen gleichermaßen aus. Er frage sich, welche "Verantwortung des Bürgers für sein Gemeinwesen wir gesetzlich etablieren sollten". Dabei sollte die Einführung eines sozialen Pflichtdienstes ernsthaft überlegt werden. "Ist es nicht legitim, zu verlangen, dass sich junge Menschen auch für das Gemeinwesen für eine begrenzten Zeitraum zur Verfügung stellen?
Mit dem von der Koalition anvisierten Aussetzen des Wehrdienstes würde auch der Zivildienst wegfallen. Aus der CDU kommt nun die Forderung nach einem neuen sozialen Pflichtdienst. Nach Ansicht des saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller sollte dieser auch Frauen treffen.
Wehr- und Zivildienstleistende müssen künftig nur noch ein halbes Jahr Dienst tun. Das Bundeskabinett hat einen entsprechenden Gesetzentwurf gebilligt. Erstmals soll auch eine freiwillige Verlängerung des Dienstes möglich sein.
Acht Monate nach Ende der Wehrpflicht streitet die Bundesregierung über die Frage, ob die Einkünfte von Freiwilligen im Wehr- und im neuen Bundesfreiwilligendienst künftig besteuert werden sollen.
Nach und nach werden die "Zivis" von den "Bufdis" abgelöst. Anfangs gab es Zweifel, ob sich überhaupt jemand für den Bundesfreiwilligendienst melden würde. Doch die Zahl der "Bufdis" steigt.
Die Wehrpflicht ist 55 Jahre alt geworden. Mehr sollen es nicht werden. Wehr- und Zivildienst werden ersetzt. Von Freitag an sollen es Freiwillige richten.
Abschied von der Wehrpflicht: Heute müssen letztmals Rekruten auch gegen ihren Willen den Wehrdienst antreten. Künftig wird die Bundeswehr zur Freiwilligenarmee.
Auch die Türkei prüft eine Neuordnung ihrer Wehrpflichtarmee.
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