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Nach langem Streit zwischen Deutschland und Polen hat der Bund der Vertriebenen die Nominierung seiner Vorsitzenden Erika Steinbach für den Stiftungsrat des Zentrums gegen Vertreibungen zurückgezogen. Begründung: Der BdV wolle "nicht der billige Vorwand dafür sein", die Stiftung auf den letzten Metern noch scheitern zu lassen.
Ende des Theaters? Vertriebene und Koalition haben einen Kompromiss um die Rolle von Erika Steinbach in dem geplanten Stifungsrat der Vertreibungsgedenkstätte gefunden. Danach zieht sich die Vertriebenen-Präsidentin zurück - holt aber etwas für ihre Leute heraus.
Stiftungsrat? Vertriebene? Guido Westerwelle? Der Konflikt um die Vertriebenen-Präsidentin Erika Steinbach eskaliert. Aber: Worum geht's da überhaupt? Und: Wieso sind die Vertriebenen wichtig?
Ist das die Lösung für den monatelangen Streit? Vertriebenen-Präsidentin Erika Steinbach ist zu einem Verzicht auf einen Sitz im Rat der Stiftung "Flucht, Vertreibung und Versöhnung" bereit. Allerdings stellt sie Bedingungen an die Bundesregierung.
Abwarten statt Öl ins Feuer zu gießen: Der Bund der Vertriebenen hält zwar an der Nominierung von Erika Steinbach für den Rat der Vertriebenen-Stiftung fest, will den Wunsch aber zunächst nicht an die Bundesregierung weiterleiten. Diese soll zunächst auf ihrer Klausurtagung Steinbach den Weg ebnen.
Deutliche Worte aus Polen. Vor seinem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Ministerpräsident Donald Tusk die Bundesregierung aufgefordert, die Vertriebenenpräsidentin Erika Steinbach nicht in den Stiftungsrat des Zentrums gegen Vertreibung zu berufen. Die Bundeskanzlerin will sich mit der Personalie jedoch weiter Zeit lassen.
Wolfgang Wagner tritt als Direktor der Bayreuther Festspiele zurück. Die Frage, wer ihm nachfolgen soll, hat zu Familienstreitigkeiten und großen Zerwürfnisse geführt. Die Gerüchteküche brodelt. Während bei den Festspielen der letzte Vorhang bereits gefallen ist, steht die Entscheidung im Kampf um die Herrschaft über den Grünen Hügel noch aus.
Einmal mehr hat Bundeskanzlerin Angela Merkel taktiert, taktiert und taktiert. Am Ende wurde der Einzug Erika Steinbachs in den Stiftungsrat verhindert, aber zu einem hohen Preis. Dabei hätte es so einfach sein können.
Er ist der Schrecken der Pharmaindustrie: Peter Sawicki, Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen. Heute hat der Stiftungsrat beschlossen, dass er Ende August seinen Hut nehmen muss. Ein Lehrstück in Sachen Lobbyismus.
Eine der strittigsten Personalfragen der vergangenen Monate steht kurz vor der Lösung: Vertriebenenpräsidentin Erika Steinbach hat in einem Interview ihren Verzicht auf einen Sitz in dem neuen Stiftungsrat Vertreibung angedeutet.
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