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Weniger Kampfjets, Panzer und Hubschrauber: Der Verteidigungsminister dampft nicht nur die Truppenstärke der Bundeswehr, sondern auch ihre Ausrüstung massiv ein.
Bei einem Sprengstoffanschlag auf eine deutsch-afghanische Patrouille im Norden Afghanistans sind am Montag vier Bundeswehrsoldaten leicht verletzt worden.
Es ist der bislang erste Fall seiner Art in Deutschland: Die Mutter eines im April in Afghanistan getöteten Soldaten hat Strafanzeige gestellt. Gleich drei Staatsanwaltschaften nehmen nun Vorermittlungen gegen die zuständigen Kommandeure auf.
Der neue Wehrbeauftragte schlägt Alarm: FDP-Politiker Hellmut Königshaus beklagt in seinem ersten Zwischenbericht zahlreiche Mängel bei Ausrüstung und Einsatzvorbereitung der Soldaten. Hauptschuldiger an der Misere ist in seinen Augen das Verteidigungsministerium.
Vor gut einem Jahr waren noch 55 Prozent der Deutschen für einen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. Nach dem Tod der drei deutschen Soldaten am Karfreitag ist der Einsatz am Hindukusch noch unbeliebter geworden - oder vielmehr, er ist so unbeliebt wie nie zuvor.
Es sind die schwersten Tage seit Beginn des Afghanistan-Einsatzes: Nur Stunden nachdem drei deutsche Soldaten bei schweren Kämpfen starben, hat die Bundeswehr irrtümlich afghanische Soldaten getötet.
Der Bericht des scheidenden Wehrbeauftragten Robbe zeigt: Die Bundeswehr ist noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen. Die Politik hat versagt. Die Innere Führung auch.
Die traurige Nachricht ist eindeutig: In Afghanistan sind drei deutsche Soldaten ums Leben gekommen, nachdem sie mit ihrem "Fuchs"-Panzer in einen Graben gerutscht waren. Unklar ist die Ursache: Während es zunächst hieß, das unglückliche Manöver sei direkte Folge eines Gefechtes mit den Taliban gewesen, geht die Nato von einem Unfall aus.
Die israelische Armee hat bei einem Hubschrauber-Angriff im Gazastreifen zehn Palästinenser getötet. Die von Palästinensern verschleppten Leichenteile israelischer Soldaten wurden inzwischen zurückgegeben.
Die beiden im Irak freigelassenen Italienerinnen sind wohlbehalten in Rom angekommen. Nach eigenen Worten wurden sie während ihrer dreiwöchigen Geiselhaft gut behandelt.
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