Tschernobyl

Am 26. April 1986 explodierte nahe dem ukrainischen Prypjat ein Reaktorblock des Atomkraftwerks Tschernobyl. Große Mengen radioaktiven Materials wurden freigesetzt, etwa 350.000 Menschen mussten umge...

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Artikel zu: Tschernobyl

Blick auf das einstige Akw Tschernobyl

Kiew: Russische Drohne trifft Atommüllagergebäude bei Tschernobyl

Bei einem russischen Drohnenangriff auf die Ukraine ist das Gebäude eines Atommüllagers nahe dem ehemaligen Kraftwerk Tschernobyl getroffen und laut Betreiber „teilweise zerstört worden“. Die Strahlenwerte nach dem Angriff seien normal geblieben, erklärte der ukrainische Betreiber Energoatom am Sonntag. Bei gegenseitigen Angriffen der Ukraine und Russlands wurden am Wochenende mehrere Menschen getötet. In London sollte es bei einem Gipfeltreffen am Abend um die weitere Ukraine-Unterstützung gehen.
Feuerwehrmänner im Einsatz in der Tschernobyl-Sperrzone

Großer Waldbrand in Tschernobyl-Sperrzone nach Absturz von zwei Drohnen

In der Sperrzone um das einstige Atomkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine ist nach Drohnenabstürzen ein großer Waldbrand ausgebrochen. Das Feuer sei "nach dem Absturz zweier Drohnen im Naturschutzgebiet Tschernobyl" ausgebrochen und wütete am Freitag auf einer Fläche von rund 1180 Hektar (zwölf Quadratkilometern), erklärte Schutzgebietsleiter Denis Nesterow in Onlinediensten. Die radioaktiven Strahlungswerte lagen Behördenangaben zufolge "innerhalb der normalen Grenzen". Der Wind erschwere die Löscharbeiten. Der staatliche Rettungsdienst veröffentlichte ein Bild von einer großen weißen Rauchsäule.
Ruinen von Wohnhäusern in Prypjat. Eine Geistersiedlung, die langsam verfällt.

Fotografie Was von Tschernobyl übrig bleibt

Der Fotograf Volker Kreidler ist seit mehreren Jahrzehnten immer wieder mit der Kamera in der Region um Tschernobyl unterwegs. Ein Blick in die Sperrzone – und das Land drumherum.
Das stillgelegte Akw Tschernobyl

40. Tschernobyl-Jahrestag: Selenskyj wirft Russland "nuklearen Terrorismus" vor

Inmitten tödlicher russischer Luftangriffe hat die Ukraine am Sonntag der Atomkatastrophe von Tschernobyl vor 40 Jahren gedacht. Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Russland am Jahrestag "nuklearen Terrorismus" vor. Russische Drohnen flögen immer wieder über das stillgelegte Akw Tschernobyl hinweg, im vergangenen Jahr sei die wichtige Schutzhülle des Unglücksreaktors getroffen worden. Durch russische Angriffe auf die Ukraine wurden am Wochenende nach Behörden-Angaben mindestens elf Menschen getötet. 

Am 26. April 1986 explodierte nahe dem ukrainischen Prypjat ein Reaktorblock des Atomkraftwerks Tschernobyl. Große Mengen radioaktiven Materials wurden freigesetzt, etwa 350.000 Menschen mussten umgesiedelt werden, der Unfall gilt als eine der schlimmsten Umweltkatastrophen überhaupt. In diesem Jahr jährt sich das Ereignis zum 25. Mal.