Nach einem Zwischenfall mit einem pakistanischen Passagierflugzeug sind in Großbritannien Kampfjets aufgestiegen. Sie eskortierten ein Flugzeug der Gesellschaft Pakistani International Airlines mit 297 Passagieren an Bord.
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Der frühere slowakische Außenminister Jan Kubis wird Chef der UN-Mission in Afghanistan (UNAMA).
Der Afghanistan-Krieg kostet immer mehr Unbeteiligte das Leben: Laut UN ist die Zahl ziviler Opfer in der ersten Jahreshälfte deutlich gestiegen. Schuld daran seien vor allem die Taliban. Sie würden sogar Kinder öffentlich hinrichten.
Nie zuvor seit dem Sturz der Taliban vor sieben Jahren sind in Afghanistan mehr Zivilisten getötet worden als im vergangenen Jahr. Insgesamt kamen mehr als 2000 Unschuldige bei Anschlägen und Kämpfen ums Leben. Für 40 Proznet dieser Opfer sind die internationalen Truppen verantwortlich.
Für afghanische Zivilisten war das vergangene Jahr das tödlichste seit dem Sturz der radikalislamischen Taliban vor zehn Jahren.
Die afghanischen Sicherheitsbehörden haben einen Bericht der UN-Mission in Afghanistan (UNAMA) über die "systematische Folter" von Gefangenen in mehreren Haftzentren zurückgewiesen.
Die Gewalt in Afghanistan hat dramatisch zugenommen: Nach Angaben der Uno sind in der ersten Jahreshälfte so viele Zivilisten getötet worden, wie noch nie seit dem internationalen Militäreinsatz.
Es ist ein schwerer Vorwurf, den die Polizei in Kundus erhebt: Deutsche Soldaten sollen am Mittwoch eine Frau erschossen, eine weitere schwer verletzt haben. Laut Bundeswehr ist das nicht erwiesen. Der Fall wird derzeit untersucht.
Trotz eines Gesetzes zum Schutz vor Gewalt leiden viele Frauen in Afghanistan einer UN-Studie zufolge noch immer unter Misshandlungen durch Männer.
Die Vereinten Nationen haben den Verdacht geäußert, dass der afghanische Geheimdienst NDS bei Ermittlungen zu mutmaßlichen Vergiftungsfällen an Schulen Verdächtige gefoltert haben könnten.
Nach den gewaltsamen Protesten gegen die Verbrennung von Koran-Ausgaben durch US-Soldaten in Afghanistan haben die Vereinten Nationen am Montag ihr internationales Personal aus ihrem Stützpunkt in der nördlichen Provinz Kundus abgezogen.
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