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Es war ein Jahrhundertverbrechen: 24 Jahre hält Josef Fritzl seine Tochter im Keller gefangen. Er quält, prügelt, vergewaltigt sie. Die Anklageschrift und ein psychiatrisches Gutachten schildern seine Grausamkeit. Im März wird ihm in Österreich der Prozess gemacht.
Hätte die Zwickauer Terrorzelle bereits vor vier Jahren auffliegen müssen? Die Polizei hat Beate Zschäpe laut einem Medienbericht schon 2007 vorgeladen, vernommen - und wieder laufen gelassen.
Er hat mittlerweile sieben Versionen über den Tathergang abgelegt: Der Familienvater Olaf H. hat den Mord am kleinen Mirco aus Grefrath gestanden - und gibt sonst viele Rätsel auf.
Beim 36. Prozesstag gegen Jörg Kachelmann müssen zu allem Überfluss die beiden federführenden Staatsanwälte höchstpersönlich als Zeugen vor Gericht auftreten.
Der französische Künstler François-Marie Banier, langjähriger Günstling der L'Oreál-Milliardärin Liliane Bettencourt, hat Parteispenden der reichsten Frau Frankreichs an den heutigen Staatschef Nicolas Sarkozy bestätigt.
Im Ermittlungsverfahren wegen seiner Kontakte zu einer minderjährigen Prostituierten hat Bayern-München-Spieler Franck Ribéry eine weitere Rechtfertigung präsentiert: Nicht nur, dass er die damals 17-jährige Zahia D.
Der drogensüchtige Angeklagte im Holzklotz-Prozess von Oldenburg ist nach Aussagen der Polizei bei seiner Vernehmung nicht unter Druck gesetzt worden. Das sagte ein Kriminalhauptkommissar als Zeuge vor dem Landgericht Oldenburg aus. Bei der Verhandlung wurden jetzt erstmals Details aus dem Geständnis des Angeklagten geschildert.
Knapp fünf Milliarden Euro hat er verzockt und sich jetzt erstmals öffentlich geäußert: Jérôme Kerviel gestand "einen Teil der Verantwortung" ein. Er wolle aber nicht als "Sündenbock" herhalten. Sein Ziel sei gewesen, für die Bank Geld zu verdienen.
Die Staatssicherheit der DDR war Anfang der 70er Jahre über Anschlagspläne der RAF im Westen informiert. Einem Magazin-Bericht zufolge hatte die Stasi bei einem Verhör detaillierte Informationen über ein geplantes Attentat auf US-Einrichtungen in Berlin bekommen.
Mindestens bis Ende Oktober muss der 17-Jährige Marco W. noch in türkischer Haft bleiben. Ein Problem: Dem Gericht liegt noch keine Aussage des Opfers, der 13-Jährigen Charlotte vor. Marcos Verteidiger beschwert sich nun massiv über das Vorgehen der Nebenkläger.
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