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Beide repräsentieren Deutschland, aber ihre Karrieren hätten 2010 nicht unterschiedlicher verlaufen können: Unter Westerwelle gähnt der politische Abgrund. Über zu Guttenberg ist nur noch der Himmel.
Bei seiner Abschiedsrede sagte der damalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, er hinterlasse "ein bestelltes Haus". Aber auch dieser Satz war: Blendwerk. Sogar die Union ist sauer.
Es gibt viel zu sehen auf der Cebit, der größten Elektronikmesse der Welt. Auch für Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Gute Show, kollektive Amnesie, schnelle Rückkehr? So einfach scheint es für Plagiator Guttenberg doch nicht zu werden. Das Presseecho auf seine Läuterung jedenfalls ist skeptisch.
Stephanie zu Guttenberg erhebt schwere Vorwürfe gegen die deutsche Politik und die Justiz: Im Kampf gegen sexuellen Missbrauch seien Regierung, Gerichte und Polizei viel zu zögerlich und nachsichtig.
Karl-Theodor zu Guttenberg, der größte DJ, den die Wissenschaft je gesehen hat, will ins Ausland. Das ist ein Ausstieg, den wir nicht verkraften werden.
Karl-Theodor zu Guttenberg geht mit seiner Partei hart ins Gericht. Und was sagen die CSUler? Die stammeln und drucksen und sind schwer sauer auf den Abwesenden.
Großer Zapfenstreich für zu Guttenberg: Nie zu zuvor hat die Zeremonie für einen Minister so viel Aufsehen erregt. Verfolgen Sie das Ereignis im Minutenprotokoll nach.
Ist das Gesicht von Karl-Theodor zu Guttenberg verkaufsfördernd für Outdoor-Jacken? Ja, glaubt der Schweizer Bergsport-Ausrüster Mammut und hat ein Foto des Ex-Verteidigungsministers für eine Anzeige verwendet. Marketingkommunikationsleiter Christian Gisi erklärt, warum der noch gar nichts von seiner neuen Rolle als Werbefigur weiß.
Möge ihn die ganze Welt verdammen, einen Freund weiß Karl-Theodor zu Guttenberg fest an seiner Seite: die "Bild"-Zeitung. Am Donnerstag erneuerte Deutschlands größtes Blatt sein Band mit dem Minister - und weiß das Volk angeblich hinter sich.
Zu Guttenberg bekommt immer mehr "friendly fire" - selbst aus der CSU. Bayerns Ex-Ministerpräsident Beckstein sagt, der Verteidigungsminister müsse zurücktreten, wenn er die Unwahrheit gesagt habe.
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