. .
News am 12.02.2012
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
12. Juni 2007, 07:07 Uhr

Langfristig gute Berufsaussichten für Mediziner, Mathematiker und Physiker - "Job-Ampel" prognostiziert Chancen der Studienanfänger von heute

Physiker und Mediziner haben sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt, Juristen dagegen eher nicht. Und Psychologen finden leichter eine Stelle als Architekten - das ergibt eine Untersuchung des Berufsforschers Dr. Michael Weegen, Leiter der Forschungsstelle "Informationssystem Studienwahl und Arbeitsmarkt" (ISA) an der Universität Essen-Duisburg. Gemeinsam mit dem stern hat Weegen eine "Job-Ampel" entwickelt, die für 27 Studienfächer mit Grün, Gelb und Rot zeigt, wie begehrt deren Absolventen 2013 sein werden, wenn die Studienanfänger von heute einen Job suchen. Für die Prognose wurden drei Gruppen untersucht: Absolventen, Erwerbstätige und Arbeitslose.

Ein Studium gilt danach als die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit. Die Quote von Akademikern ohne Job, so Forscher Weegen, liege bei nur vier Prozent. Die Arbeitslosenquote aller Erwerbstätigen ist laut stern mit 9,5 Prozent mehr als doppelt so hoch. Doch zwischen den Studienfächern gibt es gravierende Unterschiede, wie die Job-Ampel zeigt. Danach gehören Geistes- und Sozialwissenschaftler nicht automatisch zu der Gruppe mit den schwierigsten Aussichten.

Wie die Job-Ampel signalisiert, haben Mediziner, Maschinenbau- und Elektrotechnik-Ingenieure, Mathematiker, Physiker und Absolventen des Verwaltungswesens sehr gute Aussichten. Schwierig wird es auf dem Arbeitsmarkt dagegen für Architekten, Biologen und Juristen. Für sie zeigt die Job-Ampel Rot.

Der Rat von Berufsforscher Weegen: "Jeder Studienanfänger sollte bei seiner Fächerwahl Neigung und Arbeitsmarktchancen abwägen. Vor allem wenn er in Zukunft für sein Studium zahlen muss."

Gefunden in ... Stern Stern
Ausgabe 25/2007

 
 
PRESSEKONTAKT
PRESSEDOWNLOADS

Fotos, Logos, Presskits

Hier finden Sie aktuelles Bildmaterial und Logos für ihre Berichterstattung. mehr...