Die große Mehrheit der Bundesbürger ist der Meinung, dass "Killerspiele", wie sie auch der Amokläufer von Emsdetten nutzte, für die zunehmende Gewalt an Schulen mitverantwortlich sind. In einer Umfrage für das Hamburger Magazin stern teilten 72 Prozent der Befragten diese Ansicht. 26 Prozent sehen keinen Zusammenhang zwischen diesen Computerspielen, bei denen das Töten von Menschen oder anderen Spielfiguren simuliert wird, und der Gewaltspirale an den Schulen. Dem Vorstoß Niedersachsens und Bayerns, die PC-"Killerspiele" verbieten wollen, schlossen sich in der Umfrage 59 Prozent der Bürger an. 39 Prozent halten nichts davon, den Verkauf dieser Spiele zu untersagen.
Datenbasis: 1007 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger am 23. und 24. November. Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte, Auftraggeber: stern, Quelle: Forsa.
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Stern
Ausgabe 49/2006