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18. Juli 2007, 07:00 Uhr

Schlechte Noten für Schäuble

Die Deutschen beurteilen Schäubles Arbeit gerade noch mit "befriedigend" - Jeder zweite fürchtet, dass der Innenminister Überwachungsstaat schafft.

Die Bundesbürger beurteilen die Arbeit des wegen seiner umstrittenen Vorschläge zur Terrorbekämpfung in die Kritik geratenen Innenministers Wolfgang Schäuble (CDU) im Schnitt mit der Note 3,3. In einer Umfrage für das Hamburger Magazin stern wurden sie gebeten, dem Minister eine Schulnote zu geben. Die meisten Befragten, 41 Prozent, bewerten Schäubles bisherige Arbeit als "befriedigend". 14 Prozent gaben die Note "gut", 2 Prozent ein "sehr gut". Knapp ein Drittel ist unzufrieden: 21 vergaben ein "ausreichend", 7 Prozent ein "mangelhaft" und 4 Prozent ein "ungenügend".

Nach ihrer Einschätzung des Ministers gefragt, ergab sich ein zwiespältiges Echo: Mehr als die Hälfte (54 Prozent) glauben, Schäuble schaffe einen Überwachungsstaat. Gleichzeitig halten ihn ebenso viele (55 Prozent) für kompetent. Zwar halten ihn 71 Prozent der Bürger für fleißig. Doch bei anderen persönlichen Eigenschaften bekommt der CDU-Politiker schlechte Werte: Nicht einmal jeder Zweite hält ihn für ehrlich (40 Prozent) oder besonnen (38 Prozent). Sympathisch finden ihn nur 30 Prozent, und lediglich 17 Prozent sagen, er sei ein moderner Politiker.

Für die Umfrage hat das Forsa-Institut für den stern am 12. und 13. Juli 1004 Bundesbürger repräsentativ befragt. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei drei Prozent nach beiden Seiten.

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Ausgabe 30/2007

 
 
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