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BER soll "scheibchenweise" starten

Hartmut Mehdorf, Chef der Dauerbaustelle BER, hat einem Fernsehsender gesagt, dass er eine schrittweise Eröffnung des Flughafens plant. Wann es losgehen soll, wird erst in ein paar Monaten verraten.

  Wann sich am Flughafen BER etwas bewegt, wird frühestens im August bekannt gegeben.

Wann sich am Flughafen BER etwas bewegt, wird frühestens im August bekannt gegeben.

Der neue Berliner Großflughafen BER soll nun doch schrittweise eröffnet werden. Flughafen-Chef Hartmut Mehdorn sagte dem RBB, es werde nicht "den" Eröffnungstermin geben. Vielmehr werde der Flughafen nach und nach entsprechend seiner Leistungsfähigkeit in Betrieb gehen. Man müsse sehen, was machbar sei.

"Wir müssen nicht alle an einem Tag umziehen. Dafür gibt es überhaupt keinen Grund", sagte Mehdorn. "Wir werden das also scheibchenweise machen." Spätestens im August will er dem Bericht zufolge bekanntgeben, wann mit der Inbetriebnahme des BER begonnen wird. Zudem will der Flughafenchef die ursprünglich geplante Sanierung der alten Startbahn Nord am Flughafen Schönefeld auf die Jahre 2016 oder 2017 verschieben.

Tegel soll länger offen bleiben

Der Flughafen Berlin-Tegel soll nach Mehdorns Vorstellungen länger als geplant offen gehalten werden. Das Nebeneinander der Airports sei für ihn kein Problem. "Tegel ist ja heute unser Hauptgewerk, wo wir unser Geld verdienen und das funktioniert sehr gut", sagte Mehdorn. "Es sind also drei Flughäfen, die wir zurzeit parallel bearbeiten, und ich glaube, es ist für uns kein Problem, die auch parallel zu betreiben."

Mehdorn äußerte sich in einem Beitrag des RBB-Fernsehens mit dem Titel "Neustart in Schönefeld? Ein Jahr nach dem BER-Debakel", die am Dienstagabend ausgestrahlt wird.

Die Inbetriebnahme des BER wurde bislang viermal verschoben. Grund sind unter anderem massive Mängel an der Brandschutz-Anlage. Wegen der Verzögerungen müssen die beiden bestehenden Flughäfen Berlin-Tegel und Berlin-Schönefeld das bereits für den BER geplanten erhöhte Aufkommen an Flügen bewältigen.

san/AFP/AFP

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