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Seit der Sturmflut von 1720 sind die Helgoländer Hauptinsel und ihre Badedüne getrennt. Eine Initiative, die alte Landverbindung durch Sandaufspülung wieder herzustellen, fand keine Mehrheit. Die Bevölkerung entschied sich gegen das 100-Millionen-Euro-Projekt.
Es findet in den Meerestiefen vor der Küste eines anderen Kontinents statt, tausende Kilometer von Deutschland entfernt. Und doch ist das Drama im Golf von Mexiko auch unser Drama. Aus vielen Gründen.
Dem Winter den Rücken kehren, Schnee löffeln oder Toben in der weißen Pracht: Die Tiere haben ihre ganz eigene Art, mit den eisigen Temperaturen umzugehen.
Es muss ja nicht immer „Malle“ oder Bora Bora sein, wenn man wo hinfahren tut. So heute vor mir in der Kassenschlange beim Edeka. Tut ja auch nich Not. Weg ist ja auch überall anders. Kommt eben nur auf die Perspektive an. Vielleicht lag´s daran, dass neulich Brave Heart im Abendprogramm lief, vielleicht aber auch zur Zeit vorherrschenden Grau am Himmel, dass ich es gerade mal passend fand, das Thema Schottland aufzugreifen. Studiumsbedingt trieb uns damals der Forscherdrang auch bei etwas „ruppigem“ Wetter in die Uplands und an die Steilküsten in der Nähe von Edinborough. Grenzland. Der Angelsachse auf der einen, der Skote auf der anderen. Und da pocht auch dann ein jeder drauf. Und wehe dem, der leichtfertig im Small Talk mit dem einheimischen Hummerfischer voller Freude über die herrliche Küstenlandschaft und die Abertausende Seevögel, die allgegenwärtig ihren englischen Namen in den zugigen Westwind kreischen, meinte, dass es hier in England doch recht nett sei. Früher hätte das einen aufmunternden im Rückhandschlag geführten Axtstreich in Richtung Stammhirn gegeben. Heute sind die Rockträger etwas dezenter, aber nicht minder nachtragend. Der Mitstudent durfte dann auch nur nach gutem Zureden mit der kleinen Barkasse mit auf die vorgelagerte Vogelinsel schippern. Sich und seinem Schicksal überlassen, wäre allenfalls Schwimmen das Mittel der Wahl gewesen. Aber didaktisch unterstützt mit einem der zahlreichen garagengroßen Findlinge, die in den Fällen gerne als kleines Gastgeschenk an Fussgelenke gebunden werden. Eigentlich ja total lieb gemeint, oder? Übrigens die an „Harry-Potter" erinnernde Brücke befindet sich auf englischem Boden. Genauer gesagt in Berwick upon Tweed. Nur für den Fall, dass da mal jemand hinfahren will. Lohnt sich übrigens, u.a. auch deswegen, weil ein Ort weiter, quasi in Axtwurfweite, in einem historischen und umfunktionierten Bahnhof einer der genialsten Second-Hand-Buch-Läden der Ostküste Britanniens seine umfangreiche Kollektion feilbietet. Barter´s Bookshop in Alnwick. Für die bibliophilen unter Euch. Ansonsten fährt man am besten dahin, wenn man Landschaft und Piepmätze mag. Wobei ich sagen muss, dass selbst bei mir als Vogelfreund auf einem Brutfelsen wie dem Bass Rock mit ca. 70.000 Brutpaaren von Basstölpeln irgendwann das Bedürfnis aufkeimt, die Insel auch wieder zu verlassen. Olfaktorisch eh eine schöne Herausforderung, wird man irgendwann paranoid, weil die Angst, dass die Viecher einen am Ende komplett zu scheissen (Darf man hier „Scheisse“ eigentlich sagen beim Stern?) allgewärtig wird. Daran erkennt man übrigens den „alten Hasen“ im Gegensatz zum Wildlife-Rookie. Der eine hat die ältesten Klamotten an, Mütze auf und die Kamera UNTER der Jacke. Der enthusiastische Neuling steht mit offenem Kamera-Rucksack und aufgeklapptem Kameragehäuse in einer Einflugschneise und sieht nach kurzer Zeit so aus, als hätte er drei Tage lang versucht mit einem Wischmopp Decken zu weissen. Wobei man bei dem Verkehr in der Luft eigentlich überall Schneisen hat, von denen nicht mal die dort herumsegelnden Tölpel eine Ahnung haben. Was ständig zu federsträubenden luftakrobatischen Ausweichmanövern führt. Da können die Herren von den Marinefliegern leider keine echte Rücksicht nehmen und gehen da schon mal auf direkten Kollisionskurs. Was bei 4 kg Gewicht, über einem Meter Spannweite und einer Anfluggeschwindigkeit mehr als nur einen zarten Stupser bewirkt. Das ist mal schon ein amtlicher Schlag in den Nacken, wenn man ein wenig zu versonnen in den Schwarm starrt. Trifft einen der Vogel nicht unmittelbar, so schaffen es die auch bestens im Zielbombardieren ausgebildeten Stoßtaucher punktgenau in eine gerade zum Filmwechsel geöffnete Spiegelreflex zu kacken. Respekt an der Stelle! Aber auch weniger rasante Mitbewohner an Düne, Strand und Wattenmeer findet man aller Orten. Und wer auf halslose plumpe Schnubbelschnauzen mit Kulleraugen und Taillenlosigkeit steht – und ich meine damit Dirk Bach – der hat seinen Anpirsch-Spass, wenn er versucht die Seehunde oder Kegelrobben abzulichten. Und wer richtig Glück hat, dem salutieren vielleicht auch ein paar Orcas in einer stillen Bucht erhaben mit den Rückenfinnen. In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck
Jahrzehntelang war Deutschlands einzige Hochseeinsel das Butterfahrt-Eldorado. Mit zollfreiem Alkohol und günstigen Zigaretten lassen sich kaum noch Urlauber locken. Ein neues Tourismuskonzept muss her. Doch nicht alle Insulaner wollen Veränderung.
Ist es ein Spatz, eine Kohlmeise oder doch ein ganz anderer Vogel? Wie gut Sie sich mit der heimischen Fauna auskennen, können Sie hier testen!
So schön ist Deutschland: Wer vom Inselurlaub träumt, denkt meist an ferne Länder. Doch auch in der Heimat gibt es attraktive Ziele. Wie etwa Amrum - herbfrisch, urig, malerisch.
Das Wasser und die Kreaturen, die in ihm leben, sind das Thema des Fotografen Bill Curtsinger. Ein Bildband und eine Ausstellung zeigen nun seine beeindruckenden Aufnahmen: neugierige Haie, ausdauernde Robben, anmutige Pinguine.
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