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Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das russische Vorgehen im Georgien-Konflikt öffentlich verurteilt. Bei einem Treffen in Sotschi forderte sie Russlands Präsidenten Dmitri Medwedew auf, die russischen Truppen aus dem Kerngebiet Georgiens abzuziehen. Die Antwort Medwedews fiel deutlich aus.
General Motors braucht seine deutsche Tochter. Nur wie lange noch? Nach dem Börsengang des US-Autobauers steigt der Renditedruck. Bei Opel grassiert erneut die Angst vor dem Untergang. Eine Analyse.
Neue Schusswechsel, weitere Leichenfunde, lodernde Feuer: Die Lage im umkämpften Bangkok ist weiterhin angespannt - aber ruhig. Für große Teile Thailands wurde die Ausgangssperre verlängert.
Eine der größten Attraktionen der Türkei liegt genau in der Mitte des Landes. Seit die Unesco 1985 den Göreme Nationalpark zum Natur- und Kulturerbe der Welt erklärt hat, zählt Kappadokien zu den faszinierendsten Reisezielen des Landes.
Heidelberger Astronomen haben eine gigantische Sternenfabrik im jungen Universum aufgespürt: In dem 13 Milliarden Lichtjahre entfernten kosmischen Kreißsaal entstehen pro Jahr rund neue 1000 Sonnen. Damit findet die Sternenentstehung am Limit des physikalisch Erlaubten statt.
Russland hat diplomatische Beziehungen zu den von Georgien abtrünnigen Regionen Südossetien und Abchasien aufgenommen und gleichzeitig mit dem Abzug seiner Truppen aus georgischem Kerngebiet begonnen. Die Europäische Union bemüht sich unterdessen darum, ein Übergreifen der Georgien-Krise auf die Ukraine zu verhindern.
Vermittlungserfolg für Nicolas Sarkozy: Nach Beratungen mit dem französischen Staatschef in Moskau stimmte Russlands Präsident Dimitri Medwedew der Forderung zu, Beobachter der EU in Georgien zu akzeptieren. Medwedew sagte außerdem den kompletten Abzug der russischen Truppen aus dem georgischen Kernland zu.
Die sächsische Stadt Hoyerswerda hat seit der Wende die Hälfte ihrer Einwohner verloren. Nun wird Haus für Haus abgerissen, etwa jedes vierte der Stadt. Wiesen statt Beton, Schafe statt Mieter. Für den Abrissplaner ist es eine persönliche Angelegenheit: Er wird auch das Haus seiner Jugend niederreißen müssen.
Beide Kammern des russischen Parlaments haben sich dafür ausgesprochen, die abtrünnigen georgischen Regionen Südossetien und Abchasien als unabhängige Staaten zu akzeptieren. Die Parlamentarier forderten Präsident Dmitri Medwedew einstimmig zur Anerkennung auf. Deutschland kritiserte die Voten scharf.
Die Bundesregierung hat Russland aufgefordert, den Abzug aus Georgien "jetzt unverzüglich" zu vollenden. Kanzlerin Merkel regte außerdem eine Nachbarschaftskonferenz an. Unterdessen kontrollieren russische Truppen weiterhin die georgische Hafenstadt Poti.
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