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Das Kernkraftwerk Krümmel in Schleswig- Holstein hat sich nach einem Störfall abgeschaltet. Das als Aufsichtsbehörde zuständige Kieler Sozialministerium sprach von einem gravierenden Vorfall. Das umstrittene Kraftwerk war nach einer Zwangspause von fast zwei Jahren erst seit zwei Wochen wieder in Betrieb.
Im französischen Kernkraftwerk Penly ist ein Feuer ausgebrochen. Nach Angaben des Betreibers wurde das Akw bereits abgeschaltet, die Feuerwehr konnte zwei Brände löschen. Die Anlage sei sicher, betont der Energieversorger.
Noch vor kurzem hatte die Bundesnetzagentur vor den Folgen des Atomausstiegs gewarnt, doch nun macht sie klar: Keines der stillgelegten Atomkraftwerke ist als Kaltreserve für Stromengpässe vorgesehen. Kohlekraftwerke lieferten genügend Energie, meinen die Experten.
Drei Monate nach der Katastrophe von Fukushima entweicht noch immer Radioaktivität aus den Reaktoren in die Umwelt - mit Folgen. Wie die Behörden melden, ist auch grüner Tee aus Japans größter Anbauregion verstrahlt.
Neue Hiobsbotschaft aus Japan. Auch in der Atomanlage Fukushima 2 droht radioaktiv verseuchtes Wasser in den Pazifik zu fließen. Das Kraftwerk liegt nur wenige Kilometer von den zerstörten Reaktoren in Fukushima 1 entfernt und war bei dem Unglück am 11. März ebenfalls von dem Tsunami überspült worden.
Knapp drei Monate nach dem Beginn der Reaktorkatastrophe gibt die japanische Regierung zu, dass die Kernschmelze so stark gewesen sei, dass sich der Brennstoff womöglich durch den Reaktorbehälter gefressen hat. Dennoch will Japan die ruhenden AKW wieder hochfahren.
Beunruhigende Nachrichten aus Japan: Ein Robotor hat im Block 1 des zerstörten AKW Fukushima einen Strahlenwert von 4000 Millisiviert pro Stunde gemessen - so viel wie noch nie. Mit Details zur Ursache hält sich Betreiber Tepco bedeckt.
Die Bilder nach dem GAU kennen wir aus Tschernobyl und Fukushima. Die Dokumentation "Unter Kontrolle" zeigt, wie der Alltag in Deutschlands AKWs aussieht. Ein Blick ins Herz des Reaktors - und in sein Hirn.
Die Opfer der Natur- und Atomkatastrophe in Japan müssen sich bis zum Herbst gedulden. Erst dann werden die ersten Entschädigungen gezahlt. Unterdessen macht Fukushima-Betreiber Tepco klar, dass die Unglücks-Reaktoren nicht vor Oktober beziehungsweise Januar stabilisiert sein können.
Im Katastrophenreaktor 1 von Fukushima sind die Brennstäbe offensichtlich stärker geschmolzen als befürchtet. Betreiber Tepco sieht derzeit jedoch keine Gefahr einer Überhitzung. Unterdessen durften erneut ehemalige Bewohner Hablseligkeiten aus der Sperrzone holen.
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