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Martin Suter hat zwei neue Helden geschaffen: Johann Friedrich von Allmen und sein Faktotum Carlos. "Allmen und die Libellen" bildet den Auftakt zu einer neuen Krimireihe. Der Roman ist subtil - und ein bisschen altmodisch.
Sie sind die Apache-Hubschrauber unter den Fluginsekten: Libellen. Obwohl sie äußerlich regelrechte Brummer sein können, sind Libellen exzellente Flieger. Und Kampfmaschinen obendrein.
Bei einer Expedition in der Zentralafrikanischen Republik haben französische Insektenforscher mehr als 180 Arten von Tagesfaltern aufgelistet.
Reptilien haben als erste Wirbeltiere erfolgreich das Land als Lebensraum erobert. Ein neuer Fund stützt diese These: Wissenschaftler haben in Sandsteinblöcken in Ostkanada eine Reihe Millionen Jahre alter Fußabdrücke entdeckt.
Über zwischenmenschliche Interaktionen oder gar Verfehlungen im Mikrokosmos „Foto-Forum“ könnte ich einen eignen Roman schreiben. Ein drolliges Phänomen ist z.B. das fast militante Beharren auf willkürlich getroffene oder allgemein so definierte Kategorien in Bezug auf Bildeinteilungen. Also, ob ein Foto eines Tieres nun in „nature“ oder „wildlife“ einzuordnen sei. Oder ob ein Portrait einer Frau, die nur den Hauch von Makeup im Gesicht hat, nun schon „beauty“ oder gar „glamour“ oder einfach nur ein Portrait ist. Selbsternannte Blockwarte werden dabei nimmer müde, noch eine und noch eine Mail zu schreiben, dass man doch erst einmal richtig lesen lernen sollte, bevor man ein Bild einer Kartoffel mit einem rein gerammten Ohrstecker nicht im Aktbereich unter „SM-Szenarien“ stellen dürfe. Oder das man Naturfotos nicht in dieser oder jenen Form bearbeiten dürfe. (Anmerk.d.Verf. : Leider lässt sich Ironie via Schrift nur schwerlich transportieren. Aber man könnte in einem speziellen Fall auch selber drauf kommen, dass es einfach auch mal nicht ernstgemeint ist, wenn man eine Kartoffel mit Paketschnur einknotet und es als „Couch-Potato-Bondage“ betitelt hat). Bürgerkriegsähnliche Unruhen mit nachfolgenden offiziellen Anschreiben der verantwortlichen „Channel-Administratoren“ sind dann vorprogrammiert, wenn man sich erdreistet, seine eigne Katze in einer Form zu portraitieren, wie „man es nicht darf“. Nämlich einfach so, als würde man eben eine Person ablichten. „Nestbeschmutzer“, „Aufhetzer“ oder „Community untauglicher Quertreiber“ sind da Begrifflichkeiten, die schnell mal den Besitzer wechseln. Sinnfreie virtuelle Ritterschläge durch die Genre-eignen Platzhirsche bleiben einem verwehrt, wenn man sonst „Tittenknipser“ ist und dann die dreiste Boshaftigkeit an den Tag legt, und ein Naturfoto irgendwo hoch lädt, welches von anderen – ohne jahrelanges „Hochbumsen“ im Naturfoto-Channel und das gegenseitige Hochjubel von Bildern von Weißkopfseeadlern, Eisvögeln oder Libellen und Eichhörnchen – spontan einfach als gelungen empfunden wurden. Als „Wilderer in fremden Revieren“ wird man bezeichnet, der mal eben ein Tier knipst und deswegen meint jetzt dort unter den Experten als „Nature &Wildlife Photographer“ umtriebig sein zu können. Aha! Na, denn…. Erwidert man etwas darauf – z.B. dass man eben grad halt einfach mal Lust darauf hatte – empfinden die Männer und Frauen von der Knipser-Gestapo es als missachtenden Tritt ins Zitronenbeißer-Gesicht, weil man nicht ihre pseudoakedmische Elfenbeinturm-Ernsthaftigkeit walten lässt. Sich gegenseitig einpeitschend nehmen dabei Bilddiskussionen so absurde Verläufe, dass man am Ende ein umfassendes tiefenpsychologisches Profil von sich erstellt bekommt, nach dem man dann auch weiß, warum es bei einem selber mit den Frauen nicht so richtig klappen kann. Naja…solange die Leute reden, machen sie nichts schlimmeres! :-) Skurril sind auch aggressivst geführte Diskussionen, wenn man z.B. jemandem eine Frage beantwortet. Ein Beispiel gefällig? Ein Fotograf (ambitionierter Hobbyknipser aus dem Bereich Naturfoto) zeigt ein Foto eines Schmetterlings. Unter dem Bild wird die Frage nach der Art gestellt, weil besagter Emmitent zwar ein nettes Bild davon gemacht, aber keine Ahnung, WAS er da abgelichtet hat. Was ja prinzipiell auch egal ist, Hauptsache es ist schick. Aus irgendeiner menschenfreundlichen Anwandlung heraus schaut man das Bild nun länger an und erkennt die entsprechende Art. Beantworter der Frage (Diplombiologe und Verfasser div. Gutachten für Naturschutzbehörden im Zusammenhang mit Tagfaltern) schickt eine Mail mit freundlichem Gruß und der Antwort auf die gestellte Frage, im Anhang ein Link zu einer entsprechenden Entomologen-Seite, wo zweifelsfrei nach zu bestimmen ist, um welche Art es sich handelt. Wie wird wohl die zu erwartenden Reaktion sein? Na? Richtig…. NORMALERWEISE kommt in solchen Fällen ein Dank und es folgt ein kleiner fernschriftlicher Small-Talk und alle sind fröhlich. So aber nicht in dem Fall. Rechtskräftiges Durchbeleidigen und das Benutzen des sog. „IGNORE-Buttons“ sind die Folge sowie eine Ansammlung von scheinbar aufgestauter Frustration, die sich in Begrifflichkeiten wie „inkompetenter Flachwixer“, „Klugscheißer“ oder „Lern erstmal richtig fotografieren“ oder „geh lieber Titten knipsen, aber das kannst du ja auch nicht“ entlädt. Klingt komisch…..ist aber so….und das sind nur die „harmlosen“ Fälle. Unterm Strich bleibt. Fotografiert einfach das, wodrauf ihr Bock habt. Mach ich auch. In diesem Sinne, ran an die Knipse Es grüßt der Papendieck
Im Alltag fühlt sich der Mensch oft aufgewühlt und zerrieben. Ein uraltes Rezept dagegen ist wieder im Trend: buddeln, säen, pflanzen und ernten. Die Lust auf Land und Garten bedeutet Mühe, bringt aber auch Glücksgefühle.
Im Alltag fühlt sich der Mensch oft aufgewühlt, zerrieben. Das beste Rezept dagegen ist alt: wühlen und graben, mit den Händen in der Erde sein. Die neue Lust auf Land und Garten ist fordernd, gipfelt aber in Harmonie.
Tropen - das klingt nach Zauber und Magie, tollen Farben und exotischen Düften. Leider aber auch nach Armut und Elend, Gewalt und Umweltkatastrophen. Eine Ausstellung in Berlin will weg von diesen Klischees und versucht, uns die Tropen mithilfe von Kunst näher zu bringen.
An und für sich bin ich mit meiner Ehe recht zufrieden. Trotzdem lese ich gerne und mit wohligem Grusel Kontaktanzeigen. Man muss sich doch darüber informieren, was so auf dem Markt ist. Wer weiß, vielleicht sucht ja irgendeine Frau genau nach mir. Das will man doch wenigstens wissen, oder?
Im Ersten Weltkrieg wurde er von Freund und Feind als "roter Teufel" bewundert. Nach dem frühen Tod wuchs der Mythos weiter. Nikolai Müllerschön hat die Geschichte des "Roten Barons" nun mit Matthias Schweighöfer verfilmt. Und die bestehende Legende noch ein bisschen aufgemotzt.
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Die Libellen (Odonata) bilden eine Ordnung innerhalb der Klasse der Insekten (Insecta). Von den 4700 bekannten Arten treten in Mitteleuropa etwa 85 auf. Die Flügelspannweite der Tiere beträgt in der Regel zwischen 20 und 110 mm, die Art Megaloprepus coerulatus kann allerdings sogar eine maximale Spannweite von 190 mm erreichen.