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Der US-Actionstar Chuck Norris könnte schon bald zum Namenspatron einer Fußgängerbrücke zwischen Österreich und der Slowakei werden.
Das Schlimmste scheint geschafft: In fast allen betroffenen Gebieten hat das Hochwasser seinen Scheitelpunkt überschritten. Die Pegel sinken. Nur auf der Oder gibt es derzeit noch ernste Probleme. Hier verhindern Eisschollen, dass das Wasser abfließen kann.
Norden, Süden, Westen, Osten - die Kältewelle hat ganz Europa fest im Griff. Vielerorts zaubert der Winter wunderschöne Bilder in die Landschaft. Anderswo legt das Eiszeitwetter das Leben lahm.
Helfer stehen in den Startlöchern, Sandsäcke sind gestapelt und die Hochwasserlagezentren koordinieren. Denn: Die Pegelstände in vielen Teilen Deutschlands steigen an. In Koblenz, wo die Mosel am Deutschen Eck in den Rhein fließt, rechnet die Feuerwehr mit dem schlimmsten Hochwasser seit zehn Jahren.
Je nach Kameramarke wird es des einen Leid, des anderen Freud sein. Von Eingeweide zerreißend bis stumpfer Schadenfreude ein bunter Strauß voll Melodeien. Was war da los, am Oberlauf des Orinoco, im Jahre des Herren, anno MMVIII?  Prinzipiell war August und das Wetter war „nett“. Nach längerer drückender Hitze mal wieder ein Tag, der nicht mit schwüler Atmosphäre aufwartete. Ein guter Tag, um mit der Kamera durch die grüne Hölle am Fluss zu streifen. Mein ortskundiger Führer und Lokalmatador Don Stefano versprach mir einzigartige Motive. Dass sich die Einzigartigkeit in ganz anderer Art manifestierte war zum Zeitpunkt unseres Abmarsches noch nicht abzusehen. So streiften wir entlang eines kleinen Rinnsales durch hügeliges Gelände, welches einen Nebenfluss mit allerlei Felsformationen säumte. Die Landschaft war vollgesogen wie ein Schwamm, der es an kaum einer Stelle ausließ, seine nasse Fracht aus allen Ritzen zu entladen. Anlass genug, an einem beschaulichen Wasserfällchen durch die Kamera die feinen Einzelheiten der dortigen Flora mal genauer zu betrachten.  Und so nahm dann auch das Schicksal seinen Lauf. Um noch dichter an das begehrte Motiv heranzukommen, missachtet man ja gerne die simpelsten Offensichtlichkeiten. Überall Wasser. Und logischerweise am Fuße eines Wasserfalls hört Wasser auf zu fallen und beginnt sich tümpelig, teichartig oder gar seeformatig zu sammeln. Stellt man nun seine Kamera, die durch ein Telemakro arg kopflastig wird, auf ein Stativ sehr dicht an besagte „Gewässerkante“, und damit meine ich SEHR dicht, kommt es zu Verknüpfungen widriger physikalischer „Phänomene“, die im Endergebnis alles andere als fröhlich machen. Mit anderen Worten. In gefühlter Superzeitlupe nahm meine Netzhaut am Rande eine leichte Kippbewegung wahr. Diese gipfelte in einer Komplettrotation mit eindrehtem Hecht und zweifachen Salto vorwärts. Man korrigiere mich, aber hätte die Kamera mit dem Rücken zum Wasser gestanden, spräche man von einem Auerbach, oder? Kann aber auch falsch sein. Ein dumpfes, aber spritzerreiches „Pflummmsch“ gab die endgültige Gewissheit, dass da jetzt was ist, das SO nicht sein sollte. Leichte feine Blubberbläschen stiegen im klar bewässerten Teich auf und markierten die Stelle, an der der schwarze leblose Körper meiner Kamera auf dem Grund zu liegen kam. Und das alles in EXTREMST-Zeitlupe. Sagte ich das schon? Ab dann wechselte die Zeitwahrnehumg. Explosionsharpunenartig peitschte meine Hand dem versunkenen Schatz hinterher und riss ihn am Gurt aus seinem Beinahegrab hervor.  Und was soll ich sagen. Kamerabodies sind NICHT wasserdicht. Es lief nämlich in breitem Strahl munter aus ihr heraus. Der menschliche Geist macht manchmal seltsame Sprünge. Denn anstatt sich ein Monogramm in den Arsch zu beißen, bliebt mir lediglich eine königliche Selbstbelustigung ob der offensichtlichen Dämlichkeit der Aktion übrig. Nur der Geistesgegenwärtigkeit Don Stefanos ist es zu verdanken, dass dieser Moment auf Film gebannt wurde. Pragmatisch wie der Harzer Waldläufer so ist, folgte ohne weitere Überlegung die umgehend eingeleitete Notfallrettung. Akkus raus. Objektiv abschrauben. Den Schoppen Tümpelwasser ausgießen. Die Kamera am Gurt über Kopf rustikal auszentrifugieren. Anschließend den Body und das abgesoffene Telemakro bei 50 Grad auf mittlerer Schiene im offenen Umluftherd 2 h von warmer Luft „umschmeicheln“ lassen. Über Nacht stehen lassen. Das Kondenswasser der folgendes Abkühlung im Display ist erwartungsgemäß und lässt sich am nächsten Tag mit ähnlichem H 2 O-Exorzismus binnen einer weiteren Stunde Warmbelüftung austreiben. Akkus wieder rein. Und? Und? Sie geht!!!!!! Noch. Und sie geht bis heute. Unmittelbare „Schäden“ waren lediglich Wasserränder auf dem Sensor, die sich aber mittels eines handelsüblichen Reinigungs-Kits wunderbar entfernen ließen. Nur das Telemakro hat einen kleinen Knacks. Bei vollem Zoom im Makrobereich kommt diese kleine, aber nervige Fehlermeldung . Naja. Einmal aus- und wieder einschalten, dann geht´s wieder. Man darf das Zeug auch nicht zu sehr verzärteln. Ist halt Werkzeug, nech? Sollte also jemand der Meinung sein, seine Kamera mal aufs Gründlichste durchwaschen zu wollen, dem sei eine gute Stelle am Fuß des kleinen Wasserfalls empfohlen. Wir bieten im nächsten Jahr übrigens wieder Exkursionen mit abschließendem Tauch-Trip an. Bei Interesse bei mir oder Don Stefano melden. In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck
Extra-Tunnel für Politiker, Minister mit hohen PR-Ansprüchen oder Kur für einen Stadionrasen - der Steuerzahlerbund hat Fälle von Steuerverschwendung aufgedeckt. Sechs besonders dreiste Beispiele.
Sieben Wochen nach den Fluten an Neiße und Spree herrscht schon wieder Hochwasseralarm in Brandenburg. Teile der Innenstadt von Elsterwerda wurden evakuiert. Zahlreiche Deiche drohen zu brechen. Dagegen hat Sachsen das Schlimmste bereits überstanden.
Im Nordosten Indiens haben sich mindestens 50.
Die Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser in der vergangenen Woche waren schon weit vorangeschritten. Jetzt steht das Wasser wieder in den Kellern und Straßen von Sachsen. Dauerregen in der Nacht zu Montag hatte die Pegel der Flüsse rasant steigen lassen.
In der Demokratischen Republik Kongo sind beim Untergang einer Fähre auf dem Fluss Kasai mindestens 80 Menschen ums Leben gekommen. Das Schiff soll deutlich überladen gewesen sein.
Brütende Hitze am Tage und schweißtreibende Nächte gehören erst einmal der Vergangenheit an. Tief Renate führt zusammen mit einem Höhentief über Polen kühle Luft heran. Die ganze kommende Woche sind deshalb in Deutschland sommerliche Temperaturen nicht zu erwarten.
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