5. Oktober 2012, 21:33 Uhr

Bahn pimpt alte Intercity-Waggons auf

Die IC-Wagen haben bis zu 40 Jahre auf dem Buckel. Da sich die Lieferung neuer Doppelstock-ICs verzögert, werden 770 IC-Wagen runderneuert. Ein erster Blick ins Innere eines modernisierten Zuges. Von Till Bartels

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Zum Fahrplanwechsel im Dezember plant die Deutsche Bahn, die erste Intercity-Linie Stuttgart-Köln-Hamburg überwiegend mit modernisierten Wagen zu bestücken.

Erstmals ist ein modernisierter Intercity in Hamburg der Öffentlichkeit präsentiert worden. Dieser Zug, der sich zunächst von außen her nicht von den seit Jahrzehnten im Einsatz befindlichen IC-Zügen unterscheidet, ist Teil eines umfassenden Modernisierungskonzepts für den Fernverkehr der Deutschen Bahn.

In den kommenden Jahren sollen laut Bahn rund zwölf Milliarden Euro in die Fahrzeugflotte investiert werden. Vom Jahr 2016 an wird vor allem die gesamte Intercity-Flotte nach und nach von bis zu 300 Nachfolgezügen, dem sogenannten ICx, abgelöst werden.

Doch in der Zwischenzeit besteht Handlungsbedarf: Die bestehenden IC-Waggons müssen grundsaniert und im Innern auf den neusten Stand gebracht werden. Denn auch die Auslieferung der 27 neuen Doppelstock-IC-Züge der Firma Bombardier verschiebt sich bis zum Jahr 2014.

 
 
 
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stern (21/2013)
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