Der ADAC hat die Reisenebenkosten in 24 Wintersportorten verglichen und große Differenzen bei den Preisen festgestellt: Bei einigen Skigebieten kann man über die Hälfte sparen - auch in Deutschland.
Beim Skiurlaub gibt es neben Anreise und Unterkunft einen dritten Kostenblock. Und der lässt sich nur schwer kalkulieren: die spontanen Ausgaben für Essen und Trinken auf der Skihütte, die zusätzliche Tube Sonnenschutzcreme oder die Leihgebühr für die Skiausrüstung. Unter dem Strich gehen diese Extras schnell ins Geld.
Wie unterschiedlich das Preiseniveau der Reisenebenkosten ist, zeigt der jüngste ADAC-Preisvergleich. Dafür wurden 24 Wintersportorte in den Ländern Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Frankreich, Tschechien und Polen unter die Lupe genommen. Die Tester bildeten einen Warenkorb mit 31 Produkten in den fünf Kategorien: Gastronomie, Tagesbedarf, Verleih, Aktivitäten und Zubehör.
Das Ergebnis zeigt im Detail enorme Unterschiede: So schlägt die Leihgebühr für ein Paar Ski für einen Tag im Schweizer Grindelwald mit 34,46 Euro zu Buche, während im polnischen Zakopane nur 5,99 Euro berechnet werden.
Auf den folgenden Seiten der Fotostrecke zeigen wir die preiswertesten und teuersten Skigebiete der ADAC-Untersuchung.
Ellmau, Österreich: Skiwelt Wilder Kaiser:
Zum günstigsten Urlaubsort für Winterferien in Österreich hat der ADAC die Tiroler Skiwelt Wilder Kaiser erkoren. Die Berge zwischen Brixen im Thale und Ellmau mit fast 280 Pistenkilometern schnitten bei der Preisrecherche, die im Januar und Februar 2012 durchgeführt wurde, in den Kategorien Verleih und Zubehör besonders gut ab.