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Der Rausch seines Lebens: Brite wacht nach Party-Tour in Barcelona auf

Eigentlich wollte der 21-jährige Brite Alexander Caviel nur mit Freunden etwas trinken gehen. Doch es wurde der Trip seines Lebens: Was mit ein paar Bier begann, endete am nächsten Morgen in Barcelona.

Alexander Caviel erlebte den Rausch seines Lebens

Alexander Caviel erlebte den Rausch seines Lebens

Dass man nach einer Party nicht mehr genau weiß, wie man ins eigene Bett kam, kennt wohl jeder. Ist man die ganze Strecke gelaufen? Hat man das letzte Geld für ein Taxi ausgegeben? Ähnlich muss es dem 21-jährigen Briten Alexander Caviel gegangen sein - nur ein Dutzend Mal krasser. Er traf sich am vergangenen Freitag mit seinem Kumpel James in einer Bar in Chelmsford, knapp 45 Kilometer nordöstlich von London, um gemütlich ein Bier zu trinken.

Doch wie es so ist an einem Abend mit guten Freunden: Bei einem Bier blieb es nicht. Erst gab es Schnäpse, dann wurde eine 114-Euro-Flasche Champagner geköpft, am Ende der Nacht standen zwölf Jägermeister-RedBull auf der Rechnung. "Ich bin normalerweise kein Kampftrinker", sagte Caviel der britischen "Metro". "Aber dieses Mal tranken wir die ganze Nacht und ich habe sogar eine 114-Euro-Flasche Champagner gekauft. Sie schmeckte ekelhaft."

'Bar and Beyond' certainly lived up to its name last night. James Mansfield and I had a rather fun time, spent way too...

Posted by Alexander Caviel on Samstag, 19. März 2016


"Es wäre jetzt nett, irgendwohin zu fliegen"

Dann verlor er seinen Freund aus den Augen, versackte an einem Hähnchenimbiss. Bis ein Bus Richtung Flughafen vorbeifuhr. "Ich dachte, es wäre nett, jetzt irgendwohin zu fliegen". Gedacht, getan: Der 21-jährige Finanzberater fuhr zum Airport und buchte für 200 Pfund einen Flug. "Wenn ich James nicht verloren hätte, wäre das vermutlich nicht passiert, er hätte mich aufgehalten."

Am nächsten Morgen staunte Caviel nicht schlecht, als er in Barcelona aufwachte. "Wenn du betrunken bist, denkt man nicht so viel nach. Am nächsten Morgen wurde mir erst die ganze Tragweite bewusst." Er rief dann seinen Vater an, der die ganze Geschichte urkomisch fand. Seine Mutter dagegen glaubte ihm nicht: "Wir riefen dann über FaceTime  an und ich dachte mir nur 'Oh mein Gott'." Dann kaufte sich Caviel ein Ladekabel für sein Smartphone, sonst hatte er nur die Sachen, die er am Körper trug.

Doch Caviel machte das Beste aus dem unverhofften Kurztrip: Er erkundete die katalanische Hauptstadt, besuchte ein Aquarium, fuhr mit der Seilbahn in die Berge und feierte auf VIP-Partys in Clubs. Er schlief in drei verschiedenen Hotels, seine Freunde hielt er via Snapchat auf dem Laufenden. Am Dienstag flog er wieder nach Hause - mit einem stattlichen Sonnenbrand. 

Just checked in to hotel number 2. Tad pricey 󾍔

Posted by Alexander Caviel on Sonntag, 20. März 2016


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