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Schweizer Bunker werden zu Touristenattraktionen

Hier ist es dunkel, kühl und feucht: in den unterirdischen Festungsanlagen der Schweiz. Doch in den letzten Jahren hat das Militär viele Bunker verkauft, die nun anders genutzt werden - auch als Edelhotel unter der Erde.

Zwei Bauernhäuser am grünen Almenhang

Der Schein trügt: Was so idyllisch wie ein harmloses weiß getünchtes Bergbauernhaus aussieht, war über Jahrzehnte ein Gebäude der Festungsanlage Fuchsegg beim Furkapass.

Es sind Relikte aus der Zeit des Kalten Krieges: die unterirdischen Festungsanlagen der Schweiz. Die meisten von ihnen entstanden zu Beginn des Zweiten Weltkrieges und wurden teilweise in Rekordzeit errichtet.

Bekanntlich war die neutrale Schweiz zuletzt in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts Schauplatz für Schlachten, obwohl die Eidgenossen im Ersten und Zweiten Weltkrieg von Ländern umzingelt waren, die alle in die beiden Kriege verwickelt waren. Doch die Berglandschaft scheint an vielen strategisch wichtigen Positionen durchlöchert zu sein wie ein Käse: Mit Hunderten von versteckten Artilleriefestungen wollte sich das Land an strategischen Schlüsselstellen zwischen Bodensee und Gotthard gegen den äußeren Feind verteidigen.

Doch Ende der neunziger Jahre wurde diese meist in den Berg getriebenen Stellungen nicht nur obsolet, sondern deren Unterhalt verschlang Unsummen von Geld. So trennte sich das Militär von diesen unterirdischen Monstern. Teilweise wurden die Bunker zu musealen Orten, bekamen eine neue zivile Nutzung als Weinkeller oder unterirdische Zuchtstation für Pilze - oder mehr oder weniger erfolgreich als kuriose Unterkunft.

Auf den folgenden Seiten der Fotostrecke zeigen wir einige Beispiele.

tib

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