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Der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) ist Opfer einer Torten-Attacke geworden.
Schreiender Nachwuchs, Gewusel rund um die Tische - Kinder im Café können manchmal anstrengend sein. Um die Nerven der Gäste zu schonen, hat ein Berliner Gastronom in seinen Räumen eine "kinderfreie Zone" eingerichtet. Doch längst nicht alle Kunden sind begeistert.
"Baby Gaga" heißt die Eiscreme, verfeinert mit Vanille und geriebener Zitronenschale. Schmeckt offenbar wie ganz normales Joghurt-Eis, ist aber - mit Muttermilch hergestellt. Zu kaufen gibt es das Eis in einem Londoner Café. Der Preis dafür ist gesalzen.
Durch eine Explosion in einem Internet-Café in Südwesten Chinas sind mindestens sechs Menschen getötet worden.
Mit viel Krawumm hat das Hard Rock Café in Berlin seine neue Dependance eingeweiht. Doch der Krawumm kann nicht darüber hinwegtäuschen, worum es eigentlich geht: Fast-Food, Dollars und ein bisschen Nostalgie.
In der Justizvollzugsanstalt Mannheim sitzen zurzeit rund 800 Gefangene, darunter 170 Untersuchungshäftlinge. Einer von ihnen ist Jörg Kachelmann. Wie sieht es aus in der Welt, die von den Knackis auch "Café Landes" genannt wird?
Bereits zum zweiten Mal könnte das Berliner "Café King" Dreh- und Angelpunkt eines großen Wettskandals sein. Im Auge des Sturms herrscht jedoch absolute Ruhe. Ein Ortstermin.
...nehmen Deutsche ? jedenfalls zuhause gebliebene - ja besonders ernst. Immer. Anders als ausgewanderte Deutsche, die sich schon eher einmal den Regeln ihrer Wahlheimat anpassen. Dachte ich. Bis ich neulich eines Besseres belehrt wurde. Mit froher Erwartung stehe ich auf meiner Weihnachtsmarkt -Reise in die Heimat an einem Schalter in einem hier einmal anonym bleibenden deutschen Bahnhof. ?Das Sparticket gilt genau für zwei Stunden?, sagt die Dame mir gegenüber leicht schwerfällig. ?Für Ihren Zug reicht das aber nicht ? der braucht nämlich zwei Stunden und eine Minute.? Ungläubig schaue ich sie an, verzweifelt von der deutschen Regelhörigkeit, runzle die Augenbrauen und setze zur Motztirade à la Française an. Weiter als ?Also, das können Sie doch nicht ernst...? komme ich dabei aber nicht. Dann unterbricht mich meine Kundenberaterin, schüttelt energisch den Kopf mit der schwarzgefärbten Kurzhaarfrisur ? nur an einer Seite sind einige Strähnen in leuchtendem Lila gefärbt. ?Jetzt warten sie doch mal, ich war doch noch gar nicht fertig...?, meint sie. Und schweigt. Gefühlte Stunden später setzt sie wieder an. ?Wir haben gehört, dass die Schaffner sich einen Spaß daraus machen, genau auf dem letzten Teilstück noch einmal zu kontrollieren.? ?Oh?, sage ich, ?naja, dann kaufe ich eben das reguläre Ticket...? Wieder energisches Kopfschütteln. ?Das kostet 28 anstelle von 13 Euro?, entgegnet sie. ?Das ist ja schon ein großer Unterschied.? ?Aber Sie haben doch gerade gesagt ...? ?Jetzt warten Sie doch mal.? Wieder Schweigen. Und Augenbrauen-Runzeln. ?Sie könnten dem Schaffner auch einfach sagen, sie würden eine Station vorher aussteigen. Das kommt dann genau hin von der Zeit her. Von mir haben Sie das aber nicht gehört...? ?Aber ich dachte, der Schaffner kontrolliert gerne mal auf dem letzten Teilstück...?, sage ich wieder. ?15 Euro sind ja schon viel?, wiederholt sie. Und fügt hinzu: ?Sie könnten sich auch schlafen stellen. Oder sagen, sie hätten den Halt verpasst. Aber das alles hab ich Ihnen nicht gesagt.? ?Nee?, meine ich, ?ich nehme dann mal das teurere Ticket.? So schnell wird man wieder deutsch. ?Das müssen Sie schon selbst wissen?, sagt die Frau, tut aber nichts. Sie guckt mich nur erwartend an. ?15 Euro sind ja schon viel Geld?, meint sie wieder. Die Finger liegen still auf dem Schreibtisch vor ihr. In Richtung Tastatur bewegt sich da nix. Mit zur Seite geneigtem Kopf guckt sie mich an. Ihre Kugelohrringe tänzeln leicht hin und her. Ganz verdattert gucke ich sie an. Naja, irgendwie ist es ja lächerlich , säuselt der Betzelbub auf meiner rechten Schulter, es ist doch nur eine Minute länger als erlaubt . Aber wenn Du erwischt wirst, musst Du 40 Euro zahlen , sagt das zweite Teufelchen , diesmal von der linken Schulter. ?Na gut, dann nehme ich jetzt das günstige Ticket?, bringe ich schließlich heraus. Zustimmend nickend dreht sich die Dame in Richtung Computer und rund 45 Minuten später ruckelt mein Zug langsam aus dem Bahnhof heraus. Ich steige an der Station XXX aus , wiederhole ich lautlos vor mir selbst, fühle mich halb als Verbrecherin im Land der schier, aber nur schier ungebrochenen Regeln... ?Fahrschein bitte?, tönt es eine halbe Stunde später durch meinen Waggon. Doch nicht ich ziehe die Aufmerksam des Schaffners auf mich: ?Das ist aber nicht das richtige Ticket ? das ist für die falsche Richtung?, sagt er zu einem 16-jährigen Mädel auf der Sitzreihe gegenüber von mir. ?Ach echt?? säuselt sie mit unschuldigem Engelsblick . ?Dabei habe ich extra nachgefragt...? ?Wo sind sie denn eingestiegen?? ?An der Station XX?, sagt sie. ?Stimmt ja gar nicht?, tönt es da von gegenüber von ihr. Ein Mann in grauem Anzug, mit schwarz-umrandeter Brille und rotem Schal greift in das Gespräch ein. ?Sie sind doch schon eine Station früher eingestiegen!? ?Und da galt ihr Ticket noch auf keinen Fall?, ergänzt der Schaffner und fügt hinzu: ?Lügen wollen wir hier ja mal nicht.? Dann nimmt er die Daten das Mädels auf. Und die von ihrem Freund, der ebenfalls das Schummel-Ticket gekauft hat. ?Weiß gar nicht, was Sie das wohl angeht?, knurrt der dem Spielverderber zu. ?Natürlich geht mich das was an!? schießt der empört zurück. ?Aber Sie hat doch keiner gefragt!? ?Mir ist egal, ob mich jemand fragt oder nicht ? meine Meinung tue ich trotzdem kund! Schließlich bin ich deutscher Steuerzahler und da möchte ich, dass auch jeder für sein Ticket zahlt.? ?Der Herr hat schon Recht?, unterstützt ihn der Schaffner. ?Sie werden hier öffentlich befördert und Andere zahlen dafür. Wenn Sie keine Fahrkarte kaufen, nennt sich das Erschleichen einer öffentlichen Dienstleistung .? Sagts und kontrolliert meine Fahrkarte. Ohne Kommentar. Die zwei Teufelchen auf meinen Schultern jubeln lautlos. Doch richtig aufatmen kann ich erst, als ich genau zwei Stunden und eine Minute nach Abfahrt an meinem Reiseziel ankomme und auf den rettenden Bahnsteig springe. L.
...haben wir gestern die nicht vorhandene Tanzfläche gerockt. Und sind dabei selbst zu Jetsettern geworden. Fast. Es ist schon tiefster Winter in der Bar Charlie Birdy Boétie : Von der Decke hängen in Wellen weiße Tücher, darin schweben weiße Luftballons. Auf dem Boden der rosa-schwarz dekorierten Kneipe sind glitzernde Kunststoffschneeflocken verteilt. Einer der Kellner trägt passend dazu Skihose, -mütze und ?brille. Der DJ hat sich lediglich für Schneejacke und ?mütze entschieden. Auch wenn dem Rest der Anwesenden schon im T-Shirt zu warm ist ? zumindest gilt das für mich. Das Ambiente wird im Internet als ?Mischung aus britischem Gentlemen-Klub im Kolonialstil und New Yorker Bar im Penthouse-Stil? beschrieben. Mich erinnert das Ganze eher an eine dieser angesagten Discos im Zentrum Londons, in denen der Großteil der Mädels Rock durch Gürtel ersetzt. Mit einem Unterschied: die Madames tragen hier zweier solcher Gürtel - einen oben und einen unten. Eine ganze Reihe solcher Exemplare sitzen in meinem Rücken: 1,80m große Gazellen mit noch einmal mindestens sieben zusätzlichen Stiletto-Zentimetern. Allesamt sind sie unnatürlich braun für diese doch kalte Jahreszeit. Sie überragen bei weitem die Herren des Tisches, deren säuberlich rasierte Brust unter entweder weit aufgeknöpftem Hemd oder tief ausgeschnittenem T-Shirt hervorschimmert. Sie ist geschmückt von mehr oder weniger dicken Goldketten. Die Haare auf dem Kopf sind entweder abrasiert oder mithilfe von anderthalb Tuben Gel in geschmeidigen Wellen nach hinten gekämmt. Was wir in diesem Laden machen, fragen sich wohl nicht nur die Jetsetter hinter uns. Unser Tisch voller hauptsächlich libanesischer Zottel ist da, um Ranas und Ellies Geburtstag zu feiern. ?Hier kann man sowohl essen, als auch danach tanzen?, stand in der Einladung. Und so ist das ja auch ? selbst wenn es leicht an einer Tanzfläche mangelt. Die Superstars hinter mir scheint das nicht zu stören. Immer wenn das Lied ? Happy Birthday to you ? ertönt, springen die Amazonen kreischend auf, werfen ihre Arme in die Luft und wackeln mit den in wenig Stoff gehüllten Hintern. Die Monsieurs der Schöpfung schmeißen sich dann an sie, umfassen sie fest und wackeln mit ihnen. Ihr Mund ist dabei verdächtig nahe am Hals der jungen Göttinnen ? weiter hoch reichen sie ja nicht. 30 Sekunden später ist das Spektakel wieder vorbei und sowohl Gazellen als auch Goldkettchen-Gnome sitzen brav auf ihren Stühlen und gucken süffisant oder gelangweilt vor sich hin. Wir indes spielen erfreut mit den Luftballons, die immer wieder den weißen Tüchern entfleuchen. Antoine neben mir versucht krampfhaft, mich mit seinem Deutsch zu beeindrucken ? zum Beispiel mit Sätzen wie ?Welche Farbe haben meine Schuhe?? oder auch ?Ich bin Ingenieur und möchte deutsch lernen?. Beim Dessert dreht das Charlie-Birdy-Boétie-Team auch für Rana und Ellie das Geburtstagslied auf und voller Freude hüpfen wir auf unseren Stühlen auf und ab. Die Geburtsamazone im Hintergrund (denn eine von ihnen feiert an diesem Abend Geburtstag, wie auch ich inzwischen mitbekommen habe) kreischt wild, als sie eines nach dem anderen ihre Geschenke auspackt. Quiekend hält sie schwarze Lederhandtasche nach schwarzen Stiefeln in die Höhe, hüpft dabei zehn Sekunden an Ort und Stelle hoch und runter und geht dann zum nächsten Geschenk über. Wir haben inzwischen auch Geburtstagskuchen und Digestif hinter uns gebracht und warten auf den Anpfiff zum Tanz. Als der nicht kommt, springe ich irgendwann auf, reiße zwei der anderen Zottel mit mir in Richtung der kleinen freien Fläche zwischen den Tischen und wild juckeln wir zu Technomusik zwischen den Gästen hin und her. Viel Spaß haben wir dabei, ignorieren die leicht peinlich angerührten Blicke der anderen Anwesenden ? was auch einige der anderen Zottel mit einschließt. Und doch: Ein paar der Trendsetter stimmen schließlich ein in unseren Zottel-Tanz. Selbst wenn sie an unsere Lässigkeit dabei natürlich nicht heranreichen... L.
...also stille Disko, ist ein Konzept, dass sich immer mehr im kleinen Frankreich verbreitet. Dabei hören nur die Tänzer selbst die Musik - über Kopfhörer. Die Nachbarn... ...werden nicht gestört. Wie neulich im Grand Palais in Paris . Hier klicken, um Video anzusehen. (Leider mit kleinen Übergangsproblemen und einem Fehler am Ende - sorry, aber konnte es beim besten Willen nicht besser zum Laufen kriegen...) L.
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von Mar42mer:
Kann jemand Strickkurse für Fortgeschrittene in Berlin empfehlen? Gerne in einem gemütlichen Café.
von Chrifran:
Die Autostadt Wolfsburg soll ja nicht so attraktiv sein. Gibt es trotzdem nette Ecken und szenige Cafes? Bin demnächst einige Tage dort?
von Rallesch:
Welches ist das beste Cafe oder Bistro für ein Frühstück in Berlin?
von trinacria:
Wo gibt es in Hamburg den besten italienischen Espresso?
Berlin Café Einstein Explosion Guttenberg Hotspot Internet-Café London Manfred Güllner Marokko Marrakesch Milan Muttermilch Prenzlauer Berg Terroranschlag Torte
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