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Efeu

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Online-Shopping
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Der dubiose Handel mit Adelstiteln

Mit nur einem Klick zur Grafenwürde - das Angebot klingt verführerisch. Titelhändler bieten bei Ebay noble Namen zum Sofortkauf an und versprechen dem Käufer gesellschaftliche Anerkennung. Doch so schnell wird keiner zum Adligen.

Toronto-Tagebuch
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Folterpornos sind nicht jedermanns Sache

Es ist das ultimative Kompliment für einen Horrorfilm: Bei der Vorführung des französischen Folterpornos "Martyrs" musste ein Besucher des Toronto Film Festivals kotzend den Saal verlassen. stern.de-Reporter Matthias Schmidt hat durchgehalten und verrät seine Highlights.

Stadt.Land.Lust
Blog "Stadt.Land.Lust"
Wochenendbeziehung

Irgendwer ist immer schuld daran, wenn im Leben plötzlich Dinge passieren, für die es keine rationale Erklärung gibt. In meinem Fall trägt eindeutig der Mann an meiner Seite die Verantwortung. Seit er mich vor vier Jahren in ein Rundlingsdorf im Wendland geschleppt hat, bin ich infiziert. Diagnose: Landlust-Virus Bis dahin war ich ein überzeugter Stadtmensch mit Wohnung im vierten Stock und begrünter Dachterrasse. Ich kaufte Basilikum im Supermarkt und war glücklich, meine Wochenenden im Herzen der Hamburger City verbringen zu dürfen. Wenn liebe Freunde uns mit Einladungen quälten, sie endlich mal in ihren ländlichen Refugien zu besuchen, keimte in mir sofort der Verdacht: die langweilen sich zu Tode da draußen in der Provinz. Heute sehne ich die Wochenenden und freien Tage herbei, um Kräuter, Gemüse und Rosen gegen Giersch, Nacktschnecken und Wühlmäuse zu verteidigen. Langeweile? Ein absurder Gedanke! Gleich der erste Besuch in unserem neuen Teilzeit-Zuhause hinterließ Spuren. Als ich die Gartenpforte öffne, rast etwas Großes, Blondes auf mich zu. Der Hunde-Experte an meiner Seite knurrt leise "bleib einfach stehen und schau ihm nicht in die Augen." Wie bitte? Das kläffende Ungeheuer erweckt nicht den Anschein, als würde es auf solche Tricks reinfallen. Ich fühle, wie mir der Angstschweiß den Rücken runterläuft, sehe zwei Menschen, offenbar die Besitzer der Bestie, auf uns zu sprinten und erstarre zur Salzsäule. Morgen, denke ich noch, hat die Elbe-Jeetzel-Zeitung ihren Aufmacher: Hamburger Journalistin von Hofhund zerfleischt. Sekunden später springt mir der Blonde vom Stamme Hovawart mit Karacho gegen das Brustbein und verewigt die Abdrücke seiner Dreckpratzen auf meinem Lieblingspulli. "Pfui, Leo!", ruft eine aufgebrachte Frauenstimme und säuselt dann entschuldigend "wir sind noch dabei, ihm das abzugewöhnen." Leos Frauchen Helena reicht uns die Hand, während ihr Mann Paul den Springteufel in die Sitzposition zwingt. Mir zittern die Knie. Aber die erste Lektion sitzt: Trage nie Kaschmir-Strickwaren, wenn du aufs Land fährst. Dann schaue ich mich um, bestaune den zum Wohnhaus umgebauten Schweinestall, in dem Helena und Paul leben, daneben ein Efeu bewachsenes Fachwerkhaus mit Tenne, an dessen schiefen Türstöcken sich selbst Kleinwüchsige die Köpfe blutig schlagen würden, gegenüber eine Remise, umgeben von einem 20 000 Quadratmeter großen verwunschenen Garten mit Schwimmteich und angrenzender Hausweide. Ich bin hin und weg. Das hier ist "zurück in die Kindheit", Heimkehr nach Bullerbü. Gab es dort nicht auch einen Hofhund-Rüpel, der sich später als liebenswerter Kumpel geoutet hat? "Das Haupthaus steht leer", brummt Paul, "wenn ihr wollt, könnt ihr es haben." Na klar wollen wir, signalisiere ich dem Mann. Und danke dem Schicksal dafür, dass es ihn vor vielen Jahren mit seiner Rockband in dieses entlegene Paradies geführt hat, um abseits der Zivilisation mit seinen Jungs mal so richtig Krach zu machen. Als wir beim Tee in der gemütlichen Küche sitzen, nimmt der Blonde direkt neben mir Platz. "Guter Hund" schmeichle ich und schiebe ihm, unbemerkt, einen Vollkornkeks ins Maul. Soll man nicht machen, ich weiß. Aber Leo sieht das ganz anders. Wir schauen uns in die Augen und ich ahne - das ist der Beginn einer wunderbaren Wochenendbeziehung.

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Besonders originell scheinen die Kölner Taschendiebe nicht zu sein. Denn sie entsorgen gestohlene Geldbeutel gerne in der Gegend um den Hauptbahnhof herum. Gut für Johann Klein: Der Rentner macht sich dort täglich auf die Suche nach Gestohlenem. Und das sehr erfolgreich.

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