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Mikroorganismen, deren Lebensraum eigentlich die Erde ist, könnten auch auf dem Roten Planeten überleben. Doch bei künftigen Missionen zum Mars ist große Vorsicht geboten.
Sie wachsen schleichend langsam, dafür aber überall. Sogar auf Köpfen von ehemaligen US-Präsidenten. Flechten sind Überlebenskünstler - nicht zuletzt, weil sie sich Bakterien oder Algen als Untermieter nehmen.
Südafrika ist eines der vielfältigsten Länder der Erde: reizvolle Küsten, Nationalparks, markante Gebirge und imposante Wüsten. "National Geographic" hat Menschen und Landschaften der Regenbogennation in einem Bildband vereint.
Wegen des feucht-warmen Wetters hat die Pilzsaison in diesem Jahr schon früher begonnen: Sind Sie bereit dafür? Oder sollten Sie lieber die Finger vom Sammeln lassen? Testen Sie Ihr Wissen im Quiz!
Der beste Knoblauch der Welt kommt nach Angaben von Experten aus der spanischen Ortschaft Las Pedroñeras. König Juan Carlos und Papst Benedikt XVI. gehören zu den Liebhabern. Auf der Speisekarte eines örtlichen Restaurants steht sogar Knoblaucheis.
Saubere Luft dank Katalysator - ein Trugschluss! Zusammen mit dem TÜV maßen Bonner Wissenschaftler die Abgase von 30 Autos mit Katalysator - das Ergebnis überraschte die Experten. Die Folgen aber dürften uns alle überraschen.
Am 27. Mai vor 100 Jahren starb Robert Koch - der Entdecker des Tuberkulose-Erregers. 1905 bekam er dafür den Nobelpreis. Testen Sie Ihr Wissen über Koch und Konsorten!
Ich war mal mit einem Kumpel einkaufen, in der Heimat, im schönen Trier. Als wir mit der Tour fast durch waren und im letzten Laden in der Schlange an der Kasse standen, bat er mich darum, diesmal bitte nicht die Kassiererin „vollzulabern“. Ich fragte ihn, was er denn damit meine, und er fragte zurück, ob mir denn nicht auffalle, daß ich jeden Menschen, mit dem ich irgendwie über irgendwas ein Gespräch führen könne, mit total belanglosem Blabla volltexten würde. Das wäre peinlich. In diesem Moment, in der Schlange im Edeka, zehn Leute hinter mir, zehn Leute vor mir, die das alle gehört hatten, war mir das tatsächlich peinlich. Vielleicht bin ich zu lange Taxi gefahren und habe deshalb zu viele belanglose Gespräche geführt. Ich war auch mal Paketzusteller bei der Post, und da hält man nun Mal ´nen kleinen Schnack mit der Omi, wenn man das Quelle-Paket anliefert. Sowieso waren die Kunden bei der Post kommunikativ und freundlich, schließlich überbrachte man das lang erwartete (überfällige) Paket. Lieferfahrer war ein dankbarer Job... Anstrengend, aber dankbar... Und am Ende der Schicht war der Wagen leer, das hatte etwas sehr Befriedigendes. Aber ich verliere mich im Detail. Der Punkt ist, daß ich gerne Schwätzchen halte. Es verleiht mir wohl ein Gefühl der Zugehörigkeit oder so. Es macht die Sache persönlicher. Ich glaube nicht, daß bei mir dahingehend eine Störung vorliegt, vielmehr ist das bei allen Anderen in meiner Heimatstadt der Fall. In Trier ist es als Mann eher untypisch, Schwätzchen zu halten. In Trier redet man nicht so gerne mit einem Unbekannten. Man blafft ihn viel lieber an und fragt ihn, was denn wäre („Wat is dann mit dir?!“). Dabei ist es übrigens total egal, ob der Jemand aus Trier kommt, aus China oder vom Mond. Wir sind darauf sehr stolz in Trier. Trier ist hart, in Trier gibbet nix zu lachen, Toni. Was das Ganze mit Sierra Leone zu tun hat? Ich bin hier im Schwätzchen-Paradies. Wenn man die Straße betritt, kommt man vor lauter „Tachtach, wie ist der body?“ nicht sehr schnell voran. Wenn ich Zigaretten kaufen gehe oder Brot, nehm ich mir für ne halbe Stunde frei, mindestens. Erste Station ist der Fullah-Mann gleich gegenüber. Bäckt lecker Brot, ist zugegebenermaßen aber nicht so gesprächig. Er ist schon alt und schläft viel. Dann kommen die Mädels vom Obststand, die immer tobiaSSSss-tobiaSSSss rufen, sie finden es sehr witzig, an meinen Haaren zu ziehen und mich damit aufzuziehen, daß sie aus Plastik wären. Danach kommt das erste Büdchen, das blaue Büdchen. Aber da gehe ich nicht mehr hin, da war mir zu wenig Schwätzchen. Dann kommt das Eiscafé, das Zement verkauft. Man fand es dort sehr amüsant, als ich einmal auf der Schwelle stand, fünf Groschen von der Omma in der Hand, und mir ein Eis kaufen wollte. Trotz der vielen auf den Wänden aufgemalten Eistüten und des 50 Zentimeter großen „ICECREAM“ Schriftzuges über der Tür versicherte man mir, daß man keine ICECREAM verkaufe, aber Zement, den könne ich gerne haben. Tränenüberlaufen bin ich damals nach Hause zur Omma gestolpert, aber seitdem gibt’s jedesmal super Schwätzchen, im Eiscafé. Dann kommt die Näherei, sehr nett, da war ich aber noch nicht so oft. Dann die Friseurin, da erübrigt sich wohl jeder Kommentar, und nein, ich werde mir keine Zöpfe flechten lassen, auch heute nicht. Und dann endlich kommt mein Büdchen, das rote Büdchen. Das rote Büdchen ist das beste Büdchen in Freetown. Das rote Büdchen hat alles. Und wenn nicht heute, dann morgen, ganz bestimmt. Und wenn es etwas hat, dann meine Zigarettenmarke. Das rote Büdchen ist nicht auf der Straße, sondern seitlich unter der Straße, ungefähr ein Meter fuffzig. Das heißt, daß man sich bequem an auf die Theke setzten kann. Da hock ich dann und halt mein Schwätzchen, mit der Besitzerin, oder der Rotwein-Gang vom ausgebrannten Taxi nebendran, oder sonstwem, der gerade rumsitzt. Eigentlich sind wir sowieso immer mehr oder weniger die gleichen Leute. Thematisch geht es natürlich, wie wohl überall auf der Welt, in allererster Linie ums Wetter. Daß es mal wieder verdammt heiß ist, daß es gestern verdammt kalt war, wann denn die verdammte Regenzeit endlich komme, und daß die Wolken da hinten, über dem Meer, verdammt dunkel aussehen. Thema Nummer zwei ist Fußball, englischer. Ronaldo ist ein Weichei und Rooney ist häßlich, daß ist immer mein bester Einstieg, darüber kann ich mich gut und gerne ein paar Zigaretten lang auslassen. Sehr praktisch ist auch das den anglophonen Sprachen eigene „How are you?“ als Begrüßungsfloskel. Ich sage nämlich nie einfach „Fine“, wenn ich nicht auch zu 100% „Fine“ bin, und wenn ich nur einen Pickel auf der Stirn hab. So weiß ich jetzt zum Beispiel, daß ich afrikanische Riesenpickel am besten mit Palmöl einreibe und auf keinen Fall vor Frist ausdrücken sollte. Irgendeiner von der Mannschaft hatte übrigens auch was von „Ausbrennen“ gesagt. Anfangs haben immer alle „ATTENTION-ATTENTION – the roof!“ gezischt, wenn ich von der Theke aufstehen wollte. Weil das Dach vom Büdchen halt auch einen Meter fuffzig tiefer hängt. Würd gerne mal wissen, wie viele Generationen sich da schon den Kopf gestoßen haben. Inzwischen warnt mich keiner mehr, inzwischen gehör ich zur Crew. Demnächst wird ich vielleicht selber mal ATTENTION-ATTENTION zischen dürfen, quasi als letzte Weihe. Ich bin sehr glücklich darüber, daß ich die Fähigkeit besitze, auch außerhalb von Beruf und Kneipe ein Gespräch zu führen. Und ich bin dankbar, daß mir dies in diesem Land so einfach gemacht wird. Ich wurde hier noch von niemandem ausgegrenzt, im Gegenteil, fast immer mit offenen Armen aufgenommen. Sicher macht man auch mal schlechte Erfahrungen, dann und wann, aber im Allgemeinen ist die Stimmung, ob auf der Straße, in der Kneipe oder im Podapoda, offen, tolerant und von freundlicher Neugier beseelt. An Einsamkeit wird niemand sterben, in Sierra Leone.
Philosophisches Räsonnieren auf der Bühne: Das neue Stück des Regie-Akrobaten René Pollesch feierte in Stuttgart eine furiose Premiere - mit Harald Schmidt im Ensemble. Es ist Polleschs sechste Abrechnung mit festgefahrenen Denkmustern.
Eine Kenianerin soll ihre Tochter mit einer Peitsche geschlagen und ihre Enkelin in ihre Heimat verschleppt haben. Vor Gericht stellt sich plötzlich einiges an dem Fall anders dar - selbst, was die Verwandtschaftsverhältnisse von Mutter und Tochter angeht.
Im Sommer gehört der schwedische Nationalpark Sarek den Stechmücken, im Winter herrscht hier Ruhe. Bei minus 35 Grad im Zelt kommt man mal auf andere Gedanken.
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von Samuel Hofmann:
Ich würde gerne mit meiner Gruppe im Kindergarten Seile selber flechten, bin mir aber nicht sicher, ob das für 6-jährige wirklich das richtige ist. Was meint ihr?
von Ines Zimmermann:
Git es andere Methoden zum Haare flechten? Zopf ist langweilig.
von Christoptin_w23:
Wo kann man in München Körbe flechten lernen? Ich suche einen Kurs.
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