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Wo können Sie die Folgen des Terrors konkret spüren, sogar am eigenen Leib? Beim Fliegen, oder besser: vorher, am Flughafen. Was hat sich da eigentlich genau verändert? Ein Besuch am Münchner Airport.
Ab dem 6. November gelten auf allen Flügen von europäischen Flughäfen neue Bestimmungen fürs Handgepäck. Wer künftig noch Wasser, Handcreme und Zahnpasta mit an Bord nehmen möchte, sollte Gefrierbeutel zur Hand haben - oder sich auf einen Duty-free-Einkauf einstellen.
Mit Hilfe aus Deutschland hat der norwegische Geheimdienst drei mutmaßliche Al-Kaida-Terroristen in Deutschland und Norwegen festgenommen. Sie sollen mehrere Anschläge vorbereitet haben. Zu den Einzelheiten schweigen die Behörden, stufen den Fall aber als "sehr schwerwiegend" ein.
Ein Londoner Berufungsgericht sah es als erwiesen an, dass drei britische Muslime im August 2006 mit Flüssigsprengstoff Anschläge auf mehrere Passagierflugzeuge verüben wollten.
Flugpassagiere können auf eine Aufhebung der Beschränkung von Flüssigkeiten im Flughandgepäck hoffen. Die EU-Kommission will die Mengenbegrenzungen bis April 2010 abschaffen.
Es war einer der größten Terrorprozesse in der Geschichte Großbritanniens: 2006 sollen acht Männer Bombenattentate auf Flugzeuge geplant haben. Doch die Ankläger konnten die Geschworenen nicht überzeugen und so endete die Verhandlung nun ohne Schuldsprüche in den wichtigsten Punkten.
Knapp zwei Jahre nach den vereitelten Bombenanschlägen auf Passagierflugzeuge in Großbritannien haben sich fünf mutmaßliche Terroristen teilweise schuldig bekannt. Der Fall hatte weltweit Schlagzeilen gemacht, weil Flugreisende seitdem kaum noch Flüssigkeiten im Handgepäck mitnehmen dürfen.
Terahertz-Strahlen könnten zukünftig die Sicherheit am Flughafen erhöhen. Mit Hilfe der speziellen Technik lassen sich Sprengstoff und Waffen leichter erkennen. Doch noch ist das Verfahren für die Betreiber von Flughäfen zu teuer, sind die Geräte zu groß.
Erst hü, dann hott: Das Verbot von Flüssigkeiten im Handgepäck bei Flugreisen soll wieder aufgehoben werden. Das hat das EU-Parlament entschlossen. Ob die Verordnung tatsächlich fällt, ist dennoch ungewiss.
Schärfere Sicherheitskontrollen an Flughäfen sollen das Anmischen von Flüssigsprengstoff unmöglich machen. Feste Sprengstoffzutaten kommen jedoch durch die Kontrollen - und den Rest kann man nach dem Sicherheitscheck kaufen.
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