Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |
Historischer Erfolg in der Antarktis: Russische Forscher haben einen See angebohrt, der Millionen Jahre alt ist und sehr lange isoliert war. Kritiker warnen vor der Zerstörung eines Öko-Systems. Doch welche Geheimnisse verbirgt der vier Kilometer tiefe See?
Ein Freibad in England verbietet zu knappe Herrenbadehosen, in einer Therme am Bodensee dürfen Männer nicht in schlabberigen Shorts ins Wasser: Wie kurz oder wie lang darf Bademode sein?
Mit der Kaperung des Gastankers "Longchamp" ist klar: Die deutschen Fregatten im Golf von Aden können wie die gesamte militärische Flotte, die Handelsschiffe vor Seeräuber-Angriffen schützen soll, nur im Einzelfall helfen. Es hapert an Absprachen zwischen den teilnehmenden Nationen - vor allem aber an einem sichtbaren Gegner.
Im Sommer gehört der schwedische Nationalpark Sarek den Stechmücken, im Winter herrscht hier Ruhe. Bei minus 35 Grad im Zelt kommt man mal auf andere Gedanken.
2004 Telteca Antá Malbec (Rotwein, Argentinien) Guter Rotwein aus Argentinien ist fast immer ein Malbec . Diese ur-französische Rebsorte (Stichwort Cahors ) findet in Argentinien perfekte klimatische Bedingungen und produziert herrliche Weine. Obwohl das Land den fünfhöchsten Weinkonsum der Welt verzeichnet, werden glücklicherweise noch genügend Weine exportiert. Bei heutiger Empfehlung besonders erfreulich, denn um für 8,00 EUR eine solche Qualität zu bekommen muss man in anderen Weinländern lange suchen. Dem Wine Advocate war der Telteca Antá 92 Punkte wert und ich selbst bin auch von den Socken! Eines vorab: Ich spreche für diesen Wein ein offiziellen Kaufbefehl aus. Wer den Borgforte zu harsch, tanninreich und jung fand, kommt mit diesem Wein auf seine vollen Kosten. Fruchtig aromatisch, fein balanciert und jetzt schon absolut köstlich, erinnert der Antá fast an einen roten Burgunder. Ein "Woman Pleaser" wie er im Buche steht, aber natürlich auch ein Wein für die weichen Seiten echter Männer. 130 argentinische Weine verkostete der Wine Advocate im Oktober dieses Jahres. Der hier empfohlene Wein setzte sich als klarer Sieger durch. Der Zweitplatzierte erhielt "nur" 90 Punkte. Jetzt kann man natürlich wieder über diese Punktevergaben endlos diskutieren. Eine Tatsache kann man aber schließlich nicht wegdiskutieren: Die wenigsten von uns haben die Möglichkeit 130 argentinische Weine zu probieren, um sich eine eigene Meinung zu bilden. Fakt ist aus meiner Sicht auch, dass dieser Wein unstrittig einen satten Gegenwert parat hält. In dieser Preisklasse habe ich noch nie einen solch intellektuellen Wein getrunken. Dass so etwas aus Argentinien kommt haut mich wirklich um. Eine Garantie dafür, dass der Wein dem persönlichen Geschmack aller meiner Leser entspricht ist das natürlich noch lange nicht. Doch würde mich sehr wundern, wenn irgendjemand behaupten würde, es handele sich um einen "schlechten" Wein. Der Borgoforte hat Zündstoff um zu polarisieren, dieser Wein nicht. Punkt. Nun aber zum Hintergrund: Mendoza ist der Name des größten Weingebiets Argentiniens und der Ursprung des Telteca Antá. Hier werden 70% aller Weine des Landes hergestellt. Bezieht man sich nur auf "Qualitätsweine" sind es sogar 85%. Criolla ist die meist gepflanzte Rebsorte Argentiniens, dicht gefolgt von der Traube des heutigen Weines, Malbec. Mendoza ist eine Trockensteppe, die sogar durch kleine Sandwüsten unterbrochen wird. Auf den ersten Blick also überhaupt kein guter Ort um Wein zu pflanzen. Erst die Nähe der Anden sorgt für Besserung. Durch das Schmelzwasser entstehen eine gute Wasserversorgung und ein ideales Mikroklima in den Weinbergen. Das Weingut Telteca liegt im nördlichen Teil von Mendoza. Hier gibt es eine perfekte Balance zwischen Sandwüsten und wasserspendenden Oasen, die durch eine Kanalisierung mit Frischwasser aus dem Andenmassiv gespeist werden. Teltecas Weinberge liegen 700 m über dem Meeresspiegel und werden im Durchschnitt mit 80 mm Regen pro Jahr (!) bewässert. Erst durch moderne Tropfbewässerung können optimale Bedingungen für den Weinanbau, insbesondere für den Malbec, geschaffen werden. Sonnenschein ist in Argentinien natürlich reichlich vorhanden und die recht starken Temperaturschwankungen sind der Aromenbildung der Weine sogar zuträglich. Der Antá wurde nach strenger Selektion per Hand geerntet, 12 Monate in neuen Eichenfässern ausgebaut (60% amerikanische, 40% französische) und zusätzlich 9 Monate in der Flasche gereift. 2004 Telteca Antá Malbec (Rotwein, Argentinien) Auge: Tiefrot mit violetten Reflexen. Nase: Schattenmorellen, rote Johannisbeeren, Backpflaume, Bourbon-Vanille, Lakritz. Mund: Rote Beeren, fein geschliffene, süßliche Tannine im mittellangen und fabelhaft balancierten Abgang. Sonstiges: Jetzt zu trinken, aber auch noch gut 10 Jahre zu lagern. 92 Punkte (Quelle: The Wine Advocate, Jay Miller, Oktober 2008) Meine Einkaufsempfehlung: Weinquelle 7,95 EUR/Flasche (5,00 EUR Versandkosten, ab 125,00 EUR frei) Hier geht's zu dem Wein oder Pro Idee 8,90 EUR/Flasche (5,95 EUR Versandkosten) 7,45 EUR/Flasche (bei einer Abnahme von 12 Flaschen) Hier geht's zu dem Wein Stand: 26.11.2008. Nur solange der Vorrat reicht. Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler. Händler können gerne günstigere Angebote (inkl. Versandkosten) als Kommentar posten. Rein werbliche Posts werden sofort gelöscht.
In der Adventszeit stellen wir jeden Tag einen Menschen vor, den sein Engagement für andere oder der Umgang mit dem eigenen Schicksal auszeichnet. Heute: Fatmata Sesay aus Sierra Leone. Mit 13 Jahren wurde sie verschleppt, befand sich fünf lange Jahre in der Gewalt von Rebellen. Jetzt geht sie wieder zur Schule und jobbt als Radio-DJ.
Unter der Bebauung von Großstädten ist jeder Quadratmeter gespickt mit archäologischen Resten. Auch in New York: In Lower Manhattan fand eine Archäologin Reste der ersten Wasserleitung der Stadt, den Wohlstandsmüll eines reichen Händlers und den alten Uferverlauf des East River.
Temperaturen um 15 Grad Celsius, blühende Bäume, Schneemangel und schon wieder fegt ein Sturm übers Land. Alles nur Wetterkapriolen oder schon der Klimawandel? Klimaforscher Stefan Rahmstorf erzählt im stern.de-Interview, was uns zukünftig noch alles blühen wird.
In Nairobi beriet der Weltklimagipfel, wie sich die Erderwärmung verringern ließe. Derweil haben Landwirte, Stadtplaner und Ingenieure in Europa sich längst auf den Klimawandel eingestellt.
Die flüchtenden Libanesen brauchen Medizin, Zelte und Wasser. Doch die, die helfen wollen, benötigen selbst Hilfe, weil keiner für ihre Sicherheit sorgt. "Wir appellieren vergeblich an beide Seiten", sagt Thomas Schwarz von der Hilfsorganisation Care zu stern.de.
Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.
Was sind RSS-Feeds?Antarktis Atmosphäre Badehose Eis Grad Celsius Hilfslieferung Hunderttausende Klimawandel Kontinent Manhattan Mission New Orleans Rebellen Rohre Schweden Shorts Vereinte Nationen Wellness Wetter Wohnmobil
Al Gore Alfred Andersch David Beckham Dick Cheney Donald Rumsfeld George W. Bush George Washington John Daly Kim Il-sung Kim Jong-il Louis Michel Madeleine Albright Salvador Dalí Stefan Rahmstorf
Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".