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Die Verhandlungen von Regierung und Opposition über die Hartz-IV-Reform sind am Freitag in Berlin fortgesetzt worden.
Im Streit um die Hartz-IV-Reform soll es in der Nacht zu Annäherungen gekommen sein. Bei dem Vermittlungstreffen zwischen drei Ministerpräsidenten haben sich demnach die Unions-Parteien zu einer deutlicheren Erhöhung des ALG-II-Regelsatzes bereitgefunden haben.
Der Hype um die vermeintliche Untat von "Mr. Cool" Lewis Hamilton beim Großen Preis von Japan ist mit seinem Freispruch erledigt - zu Recht. Der eigentliche Skandal war, dass das Regen-Rennen überhaupt stattfand.
Die Politik gibt sich derzeit Mühe, das Thema »Killerspiele« mit ihren Mitteln halbwegs objektiv angzugehen, das ist zu loben. Gegen Journalisten allerdings scheint kein Kraut gewachsen. Letztes Beispiel: das ARD-Magazin Panorama. Die Wölfe, die sich seit einigen Jahren wieder in Deutschland ansiedeln, müssen abgeschossen werden, denn sie gefährden Menschen. Nun kann man darüber geteilter Meinung sein. Wenn man ausschließlich Wolfsjäger befragt, dann ist das Urteil absehbar: Wölfe sind gefährlich. Auch die Redaktion des ARD-Magazins Panorama bläst zur Jagd: Sie hat »Killerspiele« als Teil des »normalen Freizeitprogramms von Jugendlichen« ausgemacht. Und geht in der Sendung vom 22. Februar 2007 der Frage nach, »warum sowas nicht verboten ist.« Es ist eine legitime Frage, wenn auch wahrlich keine neue mehr. Es gehört keine journalistische Fleißarbeit dazu, gute Gründe dafür zu finden, warum »sowas« bislang nicht verboten ist. Unter anderem deshalb, weil Computerspiele in Deutschland den weltweit strengsten Jugendschutzregularien unterworfen sind. Weil Kinder schon heute die Spiele, die in der Sendung mit genüsslichem Voyeurismus vorgeführt werden, nicht kaufen dürfen. Was unter anderem auch deshalb schwer sein dürfte, weil es die Spiele in der gezeigten Form in Deutschland gar nicht zu kaufen gibt. Der letzte Punkt ist zentral, denn er macht augenfällig, worum es der Sendung -- wie so vielen vor ihr -- tatsächlich geht: um die Lust am schockierenden Bild. Der überwältigende Eindruck des virtuellen Gemetzels, das da selektiert und verdichtet Parade läuft, macht das Hinterfragen des Gesehenen unerquicklich, ja unnötig. Kein Zweifel, dass derart Unappetitliches verboten gehört. Da spielt es keine Rolle, ob die zweckdienlichen Gewaltszenen etwas mit der Realität der Spiele zu tun haben. Der Effekt zählt; die Einordnung in einen Gesamtzusammenhang unterschlägt Panorama absichtsvoll oder aus Ahnungslosigkeit. »Killerspiele« sind nur ein kleiner Ausschnitt aus der Palette der virtuellen Unterhaltung; die extrem brutalen Machwerke, auf die sich Panorama stürzt und stützt, sind in Deutschland entschärft oder indiziert und in der Spielergemeinde stark umstritten. Dass zudem das Gewalterleben im Vordergrund des Spielerlebnisses stünde, ist ein so gern wieder- wie überholter Irrtum, der nur davon zeugt, dass man in den Fernsehredaktionen nach wie vor auf Spiele schaut wie auf einen Film -- und sich so den Mechanismen des Mediums verschließt. Panorama demonstriert vor allem eines eindrucksvoll: Die Techniken, mit denen Fernsehreportagen Ansichten ihre Zuschauer stopfen wie in Meinungsgänse. Es geht nicht um Sachlichkeit, es geht um die Emotionalisierung eines Themas. Im Panorama-Beitrag kommen nur Experten zu Wort, die ein Verbot unterstützen: Schünemann, Beckstein, die Wolfsjäger. Bildsprache und -schnitt dramatisieren das Thema; wenn sich ein Polizeibeamter mit Spielen beschäftigt, tut er das in der Schattenwelt des Halbdunkels, die Aussage ist klar: Hier geschieht Verbotenes. Zwei Spieler werden interviewt; man darf annehmen, dass sie vieles gesagt haben. In der Sendung landen nur zwei Aussagen, die Gewalt und Blut als zentrales Faszinationselement erscheinen lassen. Die Kommentarsprache ist zugespitzt und polemisch, um Neutralität nicht bemüht. »Die Wirkung dieser Spiele ist umstritten. Die meisten Spieler behaupten, wenn man da jemanden abknallt, zersägt oder vergewaltigt, hätte das ja nichts mit der Wirklichkeit zu tun«, so leitet die Moderatorin Anja Reschke den Beitrag ein. Es ist der einzige verteidigende Satz in der gesamten Sendung, und er wird den Angeklagten selbst in den Mund gelegt statt verbotsfernen Experten, die es zur Genüge gibt, er ist realitätsfern polemisierend, sprachlich tendenziös, »hätte« statt »habe«, das beteuernde »ja«, man versteht: Wer »sowas« spielt, der ist nicht ernst zu nehmen. Das einzige, was nicht ernst zu nehmen ist, sind Beiträge wie der von Panorama vom 22.2.2007. Es ist Stimmungsmache, die dort im öffentlich-rechtlichen Fernsehen lief, kein Journalismus. An einer sachlichen Auseinandersetzung mit dem Thema nicht bemüht, trägt der Beitrag letztlich nur dazu bei, die Kluft zwischen Spielern und Nicht-Spielern zu vertiefen, Unverständnis zu streuen und Vorurteile zu bestätigen. Panorama darf sich gratulieren: Die Wölfe werden gehasst. Es darf geschossen werden. Anmerkung: Dieser Kommentar ist nicht von Gunnar Lott vrefasst, dem Autor dieses Blogs, sondern ein Gastbeitrag von Christian Schmidt. Schmidt ist Leitender Redakteur des Spielemagazins GameStar. Gunnar Lott ist allerdings vollkommen und vorbehaltslos derselben Meinung wie Christian Schmidt. Link: Panorama als Video Link: Die Reaktion der Panorma-Redaktion
Porsche gegen Mini. Sportwagen-Exot gegen Familienkutsche. Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gilt als die größte Herausforderung für Mensch und Maschine. Nicht nur die Piloten werden gefordert: 200.000 Zuschauer feiern jedes Jahr rund um die Nordschleife einen rauschenden Party-Marathon.
Eine Moskauer Akademie hat ausländische Studenten aufgefordert, drei Tage lang das Haus nicht zu verlassen. Aus Angst vor Übergriffen Rechtsradikaler an Hitlers Geburtstag.
Ob, wie, wo und mit wem George Clooney heute seinen 51. Geburtstag feiert, ist sein Geheimnis. Bekannt ist indes, dass er in vier Tagen, jede Menge betuchte Gäste in seinem Haus in Los Angeles empfangen wird, wie die «Huffingtonpost» angekündigt hat.
Der Mini Roadster feiert das reine Fahrvergnügen. Die Krawallschachtel ist teuer und unpraktisch - aber macht ungeheuer viel Spaß.
Eine Razzia bei der Adenauer-Stiftung und anderen ausländischen Organisationen in Ägypten löst Empörung aus. Menschenrechtler sehen den Versuch der Einschüchterung. Es gibt Gerüchte über fremde Einflüsse.
Ein aktuelles Urteil hat den alten Krieg um die Stadttaube wieder neu entflammt: Die einen sehen in ihr nach wie vor ein possierliches Tierchen, andere hingegen hassen die "Ratte der Lüfte".
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