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Ein israelischer Forscher hat erstmals eine 800 Jahre alte arabische Inschrift von Kreuzrittern entziffert.
Archäologen haben in Jerusalem die älteste bekannte Inschrift der Stadt entdeckt.
Knapp drei Tage nach dem Diebstahl ist der gestohlene Schriftzug "Arbeit macht frei" aus der KZ-Gedenkstätte Auschwitz wieder aufgetaucht. Die Polizei nahm fünf Männer fest. Das beschädigte Symbol für die Judenvernichtung soll nun so schnell wie möglich wieder an seinen Platz.
Sieben Städte, in denen die Neonazi-Gruppe NSU mordete, werden Gedenkorte einrichten. Hamburg, München, Kassel und die anderen Kommunen wollen mit Tafeln, neuen Straßennamen und Plätzen an die Opfer erinnern.
Schweizer Archäologen haben im berühmten ägyptischen Tal der Könige das Grab einer Frau gefunden, die offenbar nicht zur Königsfamilie gehörte.
Seit mehr als 2000 Jahren streiten sich kluge Köpfe darüber, was gut, wahr und schön ist. Was ist davon bei Ihnen hängen geblieben?
Vor ein paar Tagen hatte ich das grosse Vergnügen, den Direktor des „Dommuseum Wien“, Herrn Dr. Bernhard Böhler, in Istanbul zu treffen. Vom 5. Juni bis 26. September 2010 befand sich eine überaus prominente Leihgabe aus Wien, ein Reliquiar, das laut Inschrift den Gürtel der Jungfrau Maria enthält, in der Ausstellung "From Byzantion to Istanbul: 8000 Years of A Capital" im Sakıp Sabancı Museum, Istanbul. ( http://muze.sabanciuniv.edu/exhibition/exhibition.php?lngExhibitionID=101&bytLanguageID=2 ) Diese Ausstellung konnte gewiss als einer der Höhepunkte im Veranstaltungskalender "Istanbul - Europäische Kulturhauptstadt 2010" betrachtet werden. Als Direktor des Dommuseums Wien wurde ihm die Ehre zuteil, das Reliquiar als Kurier beim Hin- und Rücktransport zu begleiten. Er gab mir Verlaufe des Gesprächs einige interessante Informationen über das Reliquiar, die er mir wie nachfolgend auch nochmals beschrieb: „Das dem Kloster der Heimsuchung Mariae (Salesianerinnen) in Wien gehörige Reliquiar ist eine Schöpfung des Historismus von besonderer Eigenart. Wie ein Potpourri setzt es sich aus Bestandteilen unterschiedlichen Alters und Herkunft zusammen, was ihm aus kunsthistorischer Sicht eine interessante Stellung verleiht. Formal orientiert sich das 1871 vom venezianischen Goldschmied Giovanni di Cristofori (Christophori) unter Verwendung verschiedener älterer Stücke geschaffene Reliquiar an gotischen Turmmonstranzen. Folgt man der Inschrift am Fuß der Reliquienmonstranz, die auch den Namen des Goldschmieds und das Entstehungsjahr trägt, enthält der Schaubehälter den Gürtel der Jungfrau Maria, der sich einst in der Reliquienschatzkammer des Wiener Stephansdomes befand. Die Reliquie ist nicht nur mit Perlen verziert, sondern wird unten auch von drei zweitverwendeten Schmuckstücken, in der Mitte von einem Wachs- und seitlich von zwei Emailmedaillons, eingefasst. Die beiden Emails sind nach Demus in Konstantinopel gegen Ende des 10. (Hl. Nikolaus) bzw. Ende des 11. Jahrhunderts (Erzengel Raphael) entstanden, während das Wachsrelief (Maria lactans) als veneto-byzantinische Arbeit des 13. Jahrhunderts gilt. Die gegossenen Figürchen seitlich des Schaubehälters sind nach Saliger spätgotische Arbeiten des späten 15. Jahrhunderts, während der gesamte architektonische Aufbau so wie die Engel auf den Strebepfeilern und Fialen und höchstwahrscheinlich auch das Relief mit der Darstellung der gegürteten Maria 1871 in Venedig hergestellt wurden. Demus und Saliger schließen nicht aus, dass die beiden Emailmedaillons aus dem Domschatz von San Marco in Venedig stammen, in dem sich auch zahlreiche Beutestücke aus Konstantinopel befinden. Es ist bekannt, dass noch im Jahr 1819 einige Juwelen aus diesem Schatz versteigert und sodann sekundärverwendet wurden“. (Zusammenfassung, Dr. Bernhard Böhler) Obwohl ich mich eher selten-leider- mit solchen Themen in meinem täglichen Leben beschäftige, war es ungemein interessant einmal einen Einblick in eine für mich vollkommen andere Welt zu erhalten. Genauso spannend empfand ich aber Herrn Dr. Böhler als Person kennen gelernt zu haben. Ein sehr charmanter, intelligenter, belesener und liebenswerter Mensch der mir aus seiner täglichen Arbeit berichtete. Das Dommuseum Wien ( www.dommuseum.at ) zählt sicherlich zu den ersten Adressen in Europa, sodass es mich ebenfalls beeindruckte, dass er bereits in seinen jungen Jahren als Direktor dort arbeitet. Im Laufe des gemeinsamen Abendessen erfuhr ich, dass er sogar der jüngste Museumsdirektor in Europa ist. Selbstverständlich nahmen wir in unser gemeinsames Essen im Istanbuler Stadteil „Beyoglu“ ein, gibt es dort neben den kulinarischen Köstlichkeiten vorallem für einen Kunst,- und Geschichtshistoriker sehr viel zu bestaunen und bewundern. Istanbul ist in der Tat nicht nur eine beeindruckende Metropole, sondern sie ist eine wirkliche Brücke zwischen den Kulturen und den Menschen. Es macht mirjeden Tag aufs neue Spass hier zu leben und wer von euch noch nie hier war, dem kann ich nur empfehlen dies alsbald nachzuholen:-) Mit besten Grüssen aus Istanbul Mario
Ein Wasserspeier an der Kathedrale von Lyon, der den muslimischen Baustellenleiter nachbildet, erregt die Gemüter einiger katholischer Hardliner.
Es ist der erste Besuch eines deutschen Staatsoberhauptes in Afghanistan seit mehr als 40 Jahren: Bundespräsident Horst Köhler hat überraschend die deutschen Truppen in Masar-i-Scharif besucht - und rüffelte das deutsche Volk.
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