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Die erste grün-rote Landesregierung steht. Das heikelste Thema, den Stuttgarter Bahnhofsneubau, regeln die Koalitionäre nur windelweich. Überhaupt wirken die Grünen fast wie ihr eigener Juniorpartner.
Verena Bentele hat bei den Paralympics in Whistler beim vierten Start die vierte Goldmedaille gewonnen. Die 28-Jährige siegte im klassischen 5-Kilometer-Langlauf der sehbehinderten Sportlerinnen vor den Russinnen Michalina Lysowa und Tatjana Iljutschenko.
Siebenschläfer im Kalender und wolkenloses Blau am Himmel. Da bin ich ja mal gespannt, ob das tatsächlich satte 7 Wochen so bleibt. Denn viel Sonne bedeutet viel Licht und da es aus prähistorischen Urtrieben heraus alle Leute dann doch nach draussen zieht, passt zum Buchstaben „ENN“ ja irgend wie am besten N wie natürliches Licht. Anglifiziert und Trend-orientiert müsste ich natürlich sagen, dass es eigentlich „Available Light“ hiesse. Aber das verfügbare Licht umfasst ja nun mal mehr als das natürliche. Denn - auch wenn ich jetzt Illusionen zerstöre – das Gefunzel aus der Glühlampe ist und bleibt nun mal artifiziell. Und ausserdem fängt „Available“ eben einfach nicht mit N an. So! ( Anm. d. Verf. : N wie Networking wäre sicher auch ein abendfüllendes Programm, aber das heb ich mir für F auf. ) Jetzt werden gleich wieder die Mäkelprinzen vom Dienst losjammern, dass ich aus selbstgefälliger Arroganz heraus versuche, etwas über die Fotografie mit natürlichem Licht zu schreiben, aber selber eigentlich nur im Studio fotografiere. Meine Antwort darauf. Nicht alles was ich mache, findet auch den Weg in die „Öffentlichkeit“. Gut so, meinen die einen, Recht so, sagen die, die ihre „Schätzchen“ nicht an die breite Glotzmasse verplempern. Wohlwissend, dass ich mich selber immer etwas in den Hintern treten muss, fällt es im Studio natürlich bisweilen leichter, Beleuchtung zu steuern und Wetterunbilden zu umgehen. Aber wer sagt denn, dass man draussen nur was machen kann, wenn Kaiserwetter angeblasen ist? Man muss nicht wie Wilhelm Zwo aus medienwirksamen Gründen die „Sessions“ bei maximal bayrischem Himmel konzipieren. Seltsamerweise wird ein ganzes Studio mit einem Technikerteam in eine Beregnungsanlage umgebaut, wo das „Weg“ vom Wasser die aufwendigere Aktion ist als das „Hin“, anstatt bei einen prächtigen Landregen im Sommer vor die Tür zu gehen. Echte Top-Profis benutzen noch nicht mal mehr „Real-Wasser“, sondern konsultieren die Filterpalette aus dem Hause Adobe. Wer jetzt schon wieder rumjault, wie er denn dabei verhindert selber nass zu werden, dem sei die Frage gestellt, wie er ohne fremde Hilfe sein bisheriges Lebensalter erreicht hat. Machen ist da angesagt. Nicht rumwundern. Du hast keine Taucherkamera? Macht nichts, nimm nen großen Schirm mit! Und ohne zuviel zu verraten, ein großer Schirm schützt nicht nur vor Regen. Stichwort : Sonnenschirm! ;-) Aber momentan sind ja alle weniger auf Regen aus. Nörgler vielleicht schon, denen jetzt das warme schöne Wetter im Ansatz mal wieder die Suppe verhagelt. Nörgelt ihr mal schön, während wir anderen einfach raus gehen und mit feistem Grinsen sagen: „Ja, das Wetter ist geil und wir haben Spass!“ Spass am „einfach mal machen“. Denn dazu ist das natürliche Licht doch einfach da. Früher hat man auch fotografiert. Wie vermessen von den notorischen Nörglern (OH, ein Doppel-N) zu meinen, dass erst mit heutiger Technik Probleme auftauchen, die die Knipspioniere gar nicht kannten, weil sie primitive Tretradfahrer und Postkutschenräuber waren und nicht wussten, welcher Rechenalgorithmus hinter einem JPEG steckt oder ob Mehrfeldmessung im manuellen Modus relevant ist oder nicht. Die vorherrschenden Bedingungen vor Ort spontan und mit Improvisationstalent umgehend in den Griff bekommen hat nichts mit steinzeitlicher Instinkthandlung zu tun, sondern etwas mit echter Kreativität. So leid es mir tut, das sagen zu müssen. Zumal viele Leute selbst unter „kontrollierten“ Bedingungen eines Studio nur Fuchskacke produzieren. Ohne Grundverständnis in Sachen Licht- und Schattenwirkung nützt die beste mit 50.000 Euro Equipment vollgepfropfte Provinz-Blitzbude „nüscht“, wenn man über das Stadium des Einstelllicht-Anknipsens nicht hinaus gekommen ist und keine visuelle Kraft sein eigen nennen kann. Ein wesentlicher Vorteil beim Tageslicht-Fotografieren. Man konzentriert sich noch mehr auf die Person vor der Kamera. Ich behaupte mal ketzerisch, dass viele nur deswegen im Studio shooten, weil der Voodoo-Zauber, den eine over-equiptes Hightech-Blitzanlage macht, dafür sorgt, dass man sich so schön hinter dem ganzen Gedönse verstecken kann und nicht so lästige Dinge wie Mit-dem-Modell-Beschäftigen bedenken muss. Man hat dann ja auch keine Ausrede, wenn die Bilder Murks werden. „Ja, doof jetzt. Ich glaub, die Sonne ist kaputt und hat irgendwie die falsche Lichttemperatur für meinen Weissabgleich. Deswegen ist deine Haut auch nicht so schön. 6478 Kelvin ist halt ein Standardwert, das liegt jetzt nicht an meiner Kamera.....“ Usw....usw... Leute, also noch mal an dieser Stelle. Quatscht nicht soviel, sondern geht raus und macht!. Ansonsten ist einmal Klappe halten angesagt. Entweder ihr wollt was mit euern Bildern vermitteln oder ihr wollt teures Spielzeug haben. Dann empfehle ich aber vielleicht einfach ne Bang&Olufsen-Stereo-Anlage mit guten Kopfhörern. Da kommt wenigstens nicht so viel Banales bei raus, mit dem ihr eure Umwelt ungefragt penetriert. Denn wie immer galt die Devise: „Man kann zwar alles fotografieren, aber man muss nicht alles zeigen!“ In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck P.S.: Man kann übrigens auch im Studio mit natürlichem Licht fotografieren. Also in unserem zumindest. OKERWERK macht´s möglich ;-)
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