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Vor der Küste von Wales ist am frühen Sonntagmorgen ein Frachter verunglückt.
Sommerzeit ist Open Air- und Festivalzeit. Das zeigt sich auch in den wöchentlichen Reisetipps: vom Jazzfestival in Sankt Moritz bis hin zur Open-Air-Saison im Tessin. Naturverbunden geht's am Wildwasser-Schaupfad in Osttirol zu.
Fasskeller, die wie Amphitheater aussehen, Produktionshallen, prächtig wie Kathedralen - die Winzer in der Toskana setzen sich mit spektakulären Bauten nach den Entwürfen berühmter Architekten in Szene.
Die Bäderkultur boomt besonders zur kalten Jahreszeit: Wenn draußen Schmuddelwetter herrscht, sehnen wir uns nach heißem Thermalwasser. Aus dem Buch "Badefreuden" stellen wir die schönsten Alpenbäder vor - mit moderner Architektur zum Wohlfühlen.
...möchte Adil Houti, Chef des neuen Horrormuseums " Le Manoir " in Paris . Ich habe mich da einmal hineingewagt. Schon von der Straße aus ist lautes Gekreische zu hören. Durch das hohe Kalkstein-Tor kommt ein Zombie in weißem Hemd und schwarzem, halb zerrissenen Anzug geschlurft. Das linke Bein zieht er nach. Er knurrt leise, kommt immer näher, schnüffelt an meinem Haar. Dann schnellen seine Zähne nach vorne, verfehlen nur um Millimeter mein Ohr, das ich erschrocken zurückziehe. "Wartest Du noch auf jemanden?" knurrt Archibald und starrt mich an, mit seinen unnatürlich blauen Augen. Ich nicke nur, kann mir ein Kichern nicht verkneifen. "Gut", sagt er und schlurft weiter, zu dem Pärchen neben mir. Die junge Frau schreckt zusammen, als er auf einmal von hinten an ihrem Haar schnüffelt. In dem Moment kommt Louisa über die Straße auf mich zu gehüpft. "Oh, ich habe jetzt schon Angst", sagt sie und lacht. Aber ein ganz entspanntes Lachen ist es nicht. Und als wir uns durch den hohen Eingang auf die Kassen zubewegen, hakt sie sich leicht verkrampft bei mir ein. Archi bleibt bei den Wartenden - schnüffelnd und knurrend... Für das neue Horrormuseum hat Direktor Houti 13 schreckliche Geschichten über Paris ausgegraben. Bekannte Episoden sind dabei wie zum Beispiel das Phantom der Oper oder auch Quasimodo von Notre Dame de Paris . Aber auch unbekanntere Stories sind vertreten - zum Beispiel die von dem Barbier und dem Konditormeister, die 1387 auf der Île de la Cité ihr Unwesen trieben: Ersterer schnitt Studenten - und zwar ausschließlich ausländischen - die Kehle durch, damit Letzterer sie in seinen Torten und Kuchen verarbeiten konnte. "Ein französischer Sweeney Todd sozusagen", kommentiert Louisa, die Engländerin ist und für The Independent schreibt. Geschichte für Geschichte arbeiten wir uns durch das Museum vor, zusammen mit einer vierköpfigen Familie, dessen Jüngste uns kollektiv am meisten Spaß bereitet: mit ihren lauten Schreien und dem fluchtartigen Wegrennen, wenn mal wieder eines der Monster ihr nachsetzt. Aber auch mich lässt der Schrecken nicht unberührt. Denn auch extrem entspannte Unterwelt-Flanierer wie ich werden wohl so das eine oder andere Herzrasen erleben - bei alle den blutigen Monstern und Arme, die plötzlich aus dem Nirgendwo nach einem greifen... Und das ist noch gar nichts, wie uns Museumschef Houti später erklärt . Als nächstes will Houti übrigens ein Horrormuseum im Süden Frankreichs aufmachen. Die Station danach: Berlin . L.
Totenköpfe, Knochen und Moder üben auf Pariser Touristen eine magische Anziegungskraft aus. Mehr als 200.000 Besucher jährlich lassen sich auf eine schaurig-schöne Untergrundtour in die Katakomben entführen. Die stürzen auch gerne mal ein.
Natürliche Ausspülungen im Untergrund haben nach ersten Erkenntnissen den Krater von Schmalkalden verursacht. Während weiter Ursachenforschung betrieben wird, bemühen sich die Helfer das enorme Loch im Boden zu schließen. Doch der Krater ist noch instabil.
Ein riesiger Erdkrater verschlingt im thüringischen Schmalkalden eine Straße, reißt Gärten, Zäune, ein Auto und Garagenteile in die Tiefe. Die Einwohner sind geschockt und bangen um ihre Häuser, denn der Krater wächst. Inzwischen ist die Einsturzursache bekannt.
Wracks und Wellen, Tragödien und Traumstrände: Die Great Ocean Road in Victoria zählt zu den schönsten Naturwundern Australiens und führt zu Orten, an deren sich bis heute kleine und große Dramen ereignen.
In der Totenstadt Sakkara bei Kairo haben Archäologen zwei 4000 Jahre alte Gräber freigelegt. Grabräuber hatten diese bis jetzt nicht entdeckt - vermutlich, da sie tief unter dem Wüstensand lagen. Vor allem zwei Türen begeistern die Wissenschaftler.
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