Ideal für den nächsten Städtetrip: Die Reise-Experten von "Geo Saison" haben schöne und zugleich günstige Hotels in Europa gesucht. Zehn Tipps - von der Villa bis zum Herrenhaus.
Früher war alles anders und ein Hotel konstant teuer oder günstig. Heute, im Dotcom-Zeitalter, sind Fixpreise obsolet wie Fix und Foxi: Zimmerraten stehen häufig tagesaktuell auf der Hotel-Website, richten sich nach Angebot und Nachfrage und können zwischen zwei Klicks, während man seine Wahl eben noch mit der Freundin besprechen möchte, um viele Euros sinken oder steigen. Zudem erhält der Suchende, je nach Buchungsportal und -zeitpunkt, für dasselbe Haus oft komplett unterschiedliche Preise.
Ähnlich wie die Flugkosten hat das Internet auch das Marketing von Zimmern revolutioniert. Initiative und mühsames Durchforsten von Sites sind nun notwendig, um buchungsarme Zeiten herauszufinden und damit das beste Angebot. War früher deswegen alles besser? Keineswegs. Denn dadurch, dass Hoteliers schnell auf die aktuelle Nachfrage reagieren, lassen sich Schnäppchen machen, und die Grenze zwischen Luxus und Budget verschwimmt, natürlich meist außerhalb der Saison. Generell ist in Metropolen der August preiswert, wenn alle an den Strand fahren. Auch Sonntage sind oft billiger und die Off-Season von Oktober bis März.
Trips in die attraktiven Städte Europas machen eben das ganze Jahr über Spaß. Vor allem dort haben die Reise-Experten von "Geo Saison" Hotels gesucht, die zumindest zeitweise Zimmer für unter 100 Euro pro Nacht anbieten, manchmal sogar mit Frühstück: moderne Stil-Ikonen in Berlin und Madrid, urbane Öko-Oasen in Amsterdam, Zimmer mit Flussblick in Budapest und Prag - Adressen, die dem Gast traumhafte wie bezahlbare Nächte bescheren. Und ihm auch noch das mühsame Durchforsten von Websites ersparen.
Berlin, Deutschland: Nhow Hotel
"Baby", sagte Kult-Geheimagent Austin Powers zu seiner Mitstreiterin Beyoncé und kraulte sein Brusthaar-Toupet, "lass uns ein total groovy Hotel eröffnen!" Die Diva zupfte ihren pink-lilafarbenen Versace-Mini zurecht, pustete eine Strähne ihrer goldblonden Extentions aus der Stirn und antwortete: "Aber nur, wenn wir zwei Musikstudios einbauen."
So könnte das psychedelische 304-Zimmer-Wunderland an der Spree entstanden sein (Foto), wäre es nicht ein Entwurf des Design-Stars Karim Rashid. Kein Wunder ist: Viele Gäste kommen aus der Kreativ- und Fashionszene.
Adresse: Stralauer Allee 3, Tel. 030-290 29 90, www.nhow-hotels.com; DZ ab 94,50 Euro.