Mit dem achten und letzten Rennen ist die alljährliche Stierhatz von Pamplona zu Ende gegangen. Bis zu einer Millionen Menschen nahmen an dem achttägigen San-Fermín-Fest teil. Einige von ihnen liegen noch im Krankenhaus.
Auch am achten Tag das gleiche Bild: Die Stiere trampeln durch die Gassen und die Läufer versuchen ihnen auszuweichen. Mit dem achten und letzten Rennen ist die alljährliche Stierhatz im Rahmen des San-Fermín-Fests am Samstag zu Ende gegangen.
Das Fest gibt es seit 1591. Für die Stierhatz werden die Tiere jeden Morgen durch die Straßen getrieben, oft stürzen die Läufer dann bei der Flucht übereinander oder werden von den Stieren überrannt. Neben den Stierrennen werden Konzerte, Feuerwerke und religiöse Prozessionen organisiert. Jedes Jahr besuchen etwa eine halbe Million Touristen das Festival in Pamplona, zu dessen Ruhm der US-Schriftsteller Ernest Hemingway maßgeblich beitrug, der es in seinem Roman "Fiesta" ("The Sun Also Rises") von 1926 beschrieb.
In diesem Jahr sollen sich nach Schätzungen sogar bis zu eine Million Menschen in Pamplona eingefunden haben. An der Stierhatz nahmen jedoch nur wenige Tausend Läufer teil. Das Fest ("sanfermines") endet am Samstag um Mitternacht mit einem traditionellen Abschiedslied vor dem Rathaus der Stadt.