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Wie sicher ist der Türkei-Urlaub?

Seit Tagen erschüttern Massenproteste die Türkei - und das kurz vor Beginn der Feriensaison. Sind Städtetrips nach Istanbul noch sicher? Und sollte der Badeurlaub in Antalya besser umgebucht werden?

Von Till Bartels

  Touristen in der Hagia Sophia in Istanbul. Mehr als fünf Millionen Deutsche machten im vergangenen Jahr Urlaub in der Türkei.

Touristen in der Hagia Sophia in Istanbul. Mehr als fünf Millionen Deutsche machten im vergangenen Jahr Urlaub in der Türkei.

Wegen eines Streits um ein Städtebauprojekt haben die Unruhen in Istanbul begonnen. Inzwischen erstrecken sich die Proteste in der Türkei auf mehr als 60 Städte. Tausende Menschen wurden verletzt, zwei kamen ums Leben.

Wegen der anhaltenden Unruhen hat das Auswärtige Amt seine Reise- und Sicherheitshinweise für die Türkei aktualisiert und schließt "weitere Ausschreitungen sowie Tränengaseinsatz durch die Polizei" nicht mehr aus. Eine Reisewarnung hat das Ministerium allerdings nicht ausgesprochen, bittet jedoch Reisende, "sich von Demonstrationen und Menschenansammlungen fernzuhalten und Vorsicht walten zu lassen", wie es auf der Website der Auswärtigen Amtes heißt. Generell wird Touristen geraten, die aktuelle Berichterstattung in den Medien aufmerksam zu verfolgen und sich "umsichtig" zu verhalten.

Entwarnung für Badeurlauber

Mit anderen Worten: Städtereisen nach Istanbul sind weiterhin möglich. Denn die für Istanbul-Besucher wichtigsten Attraktionen wie die Hagia Sophia, der Topkapi Palast, die Blaue Moschee und der große Basar liegen auf der anderen Seite des Goldenen Horns - weit entfernt vom Taksim-Platz, dem Hauptort der Proteste.

Vorsicht ist allerdings beim Bummel durch die zentrale Einkaufsmeile İstiklal Caddesi im Stadtteil Beyoğlu geboten, die sich vom Taksim nach Südwesten bis zum Galatasaray-Platz erstreckt. Durch diese Fußgängerzone hat die Polizei schon häufiger Demonstranten mit Tränengas gehetzt.

Wer für die nächsten Tage ein Hotel in der Nähe des Taksim-Platzes über einen Veranstalter gebucht hat, sollte diesen kontaktieren und eventuell auf eine Unterkunft in einem anderen Stadtteil ausweichen. Für das Gros der Türkei-Urlauber, die es vor allem in die All-inclusive-Anlagen an die Süd- und Westküste der Türkei zieht, nennt das Auswärtige Amt keine neuen Vorsichtsmaßnahmen. Die meisten Charterflugzeuge steuern aus Deutschland die Flughäfen in Antalya, Ismir und Bodrum nonstop an. Auch Umsteigeflüge von Turkish Airlines über den Atatürk-Flughafen sind momentan von keinen Einschränkungen betroffen.

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