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Wenn Wolken das Matterhorn polieren

Dieses Jahr steht Zermatt im Zeichen des 150. Jubiläums der Erstbesteigung des Matterhorns, die mit einer Tragödie endete. Nach Ausstellungen, Büchern und einem Musical widmet sich ein Zeitraffer-Fotograf aus den USA dem Berg der Berge.

Matterhorn im Abendlicht

Blick aus dem Fenster des Kulm Hotels aufs Matterhorn: Die besondere Illuminierung auf den Hörnligrat, dem Normalweg zum Gipfel, erinnert im Jubiläumsjahr 2015 an die Erstbesteigung vor 150 Jahren.

Kein anderer Gipfel in den Alpen zieht die Menschen dermaßen in den Bann wie das Matterhorn oberhalb des Walliser Ferienortes Zermatt. Neben seiner markanten und unverwechselbaren Pyramidenform hat das dramatische Wettrennen um die Erstbesteigung des 4478 Meter hohen Gipfels zu seinem besonderen Nimbus beigetragen. Als am 14. Juli 1865 zum ersten Mal Menschen das Matterhorn bezwangen, stürzte einer der sieben Bergsteiger im Abstieg und riss vier weitere mit in den Tod - nur drei Personen überlebten.

Auch der amerikanische Fotograf Samuel Ferrara ist vom Matterhorn fasziniert. Der Landschafts- und Zeitrafferfotograf aus Hellertown in Pennsylvania zeigt in seinem neusten Video die Bergwelt der Schweiz. Doch auch wenn er im lieblichen Tessin mit grünen Almwiesen und geschlängelten Passstraßen beginnt und in weiteren Einstellungen den Aletschgletscher und andere Viertausender zeigt, kreisen die meisten Sequenzen doch immer wieder um das Matterhorn.

Bei seinen Kameraschwenks lernen wir den Alpengipfel aus den verschiedensten Perspektiven stets von unten kennen. Doch durch die raffinierte Timelapse-Technik verdichtet sich das Spiel der Wolken, die sich regelrecht an den Felswänden abzuarbeiten scheinen. Verstärkt wird der Effekt durch die von Ferrara unterlegte Musik von Jesper Kyd - so haben Sie das in 140 Sekunden noch nie gesehen.


tib

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