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News am 05.06.2012
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Servus

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Designierter Bundespräsident in Polen
Designierter Bundespräsident in Polen
"Bürger Gauck" sagt zum Abschied leise Servus

Vermutlich war es die letzte Rede, bevor Joachim Gauck neuer Bundespräsident wird. In der Universität Lodz ging es um die Freiheit und die deutsch-polnischen Beziehungen. Dafür gab es von einem der großen alten Männer Polens ein dickes Lob.

Gottschalks Abschied in der Presseschau
Gottschalks Abschied in der Presseschau
Das "alte Zirkuspferd" sagt Servus

Er sei zu albern angezogen, zu alt und zu chauvinistisch: Seit Jahren hadern die Kritiker mit Thomas Gottschalk. Auch zum Abschied gab's nicht nur warme Worte. Und trotzdem werden ihn alle vermissen.

TV statt Traineramt
TV statt Traineramt
Mehmet Scholl sagt den Bayern servus

Seit 1992 ist er bereits beim Rekordmeister, erst als Spieler, jetzt als Trainer. Doch im Sommer soll Schluss sein: Mehmet Scholl gibt sein Amt als Drittliga-Coach ab. Sein Nachfolger steht bereits fest.

AlexanderPlatz
Blog "AlexanderPlatz"
Sag beim Abschied leise Servus

Dass das Führungsduo Beckstein/Huber hinweggefegt wurde, markiert das Schwielowsee-Ereignis der CSU. Beckstein und Huber verkörperten den Neuanfang in der CSU genauso wie Kurt Beck im vergangenen Jahr den neuen Weg der SPD verkörperte. Beckstein und Huber wollten weg vom autoritären Politikstil ihres Chefs Edmund Stoiber und die CSU in eine neue, weiß-blaue, Zukunft führen. Beck wollte nach links, weg von der Agenda 2010, hin zu Ypsilanti und der Lafontaine-Partei. Wir wissen: Das Links-Intermezzo der SPD, die Ära Beck, war kurz. Der linke SPD-Flügel sagte in dieser Zeit: Die Agenda 2010 war ein Unfall. Nun steht fest: Der Beck-Kurs war ein Unfall. Dasselbe in der CSU. Das Beckstein/Huber-Jahr war ein Unfall ist die Kunde der Stunde, die final und für jeden überdeutlich im erzwungenen Rückritt Günther Becksteins manifest wird. Allerdings gibt es einen feinen, wenngleich bedeutenden Unterschied, der zum Ende der jeweiligen politischen Karrieren geführt hat. Beckstein und Huber haben es nicht geschafft, ihre Politik aus dem Schatten Edmund Stoibers zu lösen. Sie sind mit seinem Namen so verbunden, dass allein schon in ihren Personen kein Neuanfang sichtbar werden konnte. Beckstein und Huber haben sich dann auch keine neuen Politikfelder, Themen und Ansätze erschlossen, sondern verwaltet und aufgeräumt, was Edmund Stoiber ihnen hinterlassen hat. Der Transrapid oder das G8 um nur zwei Eier zu nennen, die Stoiber seinen Nachfolgern ins Nest gelegt hatte. Kurt Beck hingegen wollte sich von seinen Vorgängern lösen, aus ihrem Schatten heraustreten. Eine ganze Zeit, nach dem Parteitag in Hamburg im Oktober 2007 bis zur Bürgerschaftswahl in Hamburg Ende Februar 2008, sah es auch so aus, als ob ihm das gelänge. Nun beginnt in beiden Parteien die Restauration. Bei der SPD sind mit Frank-Walter Steinmeier und Franz Müntefering zwei Architekten der Agenda 2010 am Ruder. Und in der CSU fällt mehr denn je der Name Edmund Stoiber. Horst Seehofer wird eine große integrative Kraft zugeschrieben. Dass er in seiner Person nun, ebenso wie Edmund Soiber dereinst, Parteivorsitz und Ministerpräsidentenamt vereinen soll, ist ein weiteres Moment, das den Weg der CSU zurück in die Voraufbruchszeit vor dem Stoibersturz beschreibt. Die SPD konnte aus ihrer Restauration bislang im Bund bei Umfragen keinen Gewinn schlagen, noch hat es einen Steinmeier/ Müntefering-Effekt bei der Landtagswahl in Bayern gegeben. Ganz im Gegenteil: Die Sozialdemokraten haben ihr schlechtestes Ergebnis in dem Freistaat eingefahren und das von 2003 nochmals überboten. Stimmt die Annahme, dass das Wahlvolk in Bayern nicht mehr den klassischen (CSU-)Milieus angehört (angehören will), wird es spannend, ob Horst Seehofer wirklich gelingt, was ihm, vor allem der CSU-Bezirksverband Oberbayern, jetzt schon als Verdienst ans Revers geheftet wird: Die Fähigkeit zur Integration der CSU und ihre Versöhnung mit dem bayerischen Wähler. Wenn es um politische Heilsbringerfiguren geht, wurde schon oft nach dem "Hosianna" das "Kreuzige" gerufen. Jüngste Beispiele: Günther Beckstein und Erwin Huber. Der Text ist auch erschienen auf www.cicero.de/alexanderplatz.php Mehr Informationen auf www.cicero.de Über den Autor finden Sie mehr auf www.a-goerlach.com CSU-Karikaturen finden Sie hier Weiteres: Martina Fietz: Die Union hat ein CSU-Problem Interview mit dem Politologen Karl-Rudolf Korte: "Stoiber ist keine machtpolitische Alternative" Hannes Burger: Die Bayern wollen Seehofer Video: Das CSU-Lied Bildergalerie: Die CSU nach dem Sturz von Edmund Stoiber

Der Fußball-Blog
Blog "Der Fußball-Blog"
Servus, Oliver Kahn!

Profis kommen nach der Karriere ja häufig im alten Verein unter. Besonders rührig kümmert sich der FC Bayern um verdiente Ex-Spieler. Jeder bekommt den Job, der zu ihm passt: Franz Beckenbauer ist Präsident, Uli Hoeneß stellt den Kader zusammen, Walter Junghans ist Torwarttrainer, Kurt Niedermayer trainiert die U-19, Hansi Pflügler verkauft Trikots, Raimond Aumann streichelt die Fans, Christian Nerlinger ist Team-Manager, Wolfgang Dremmler scoutet durch die Welt. Jetzt suchen sie nur noch eine Aufgabe für Oliver Kahn. Am Dienstag, 2. September, 20.00 Uhr, findet sein Abschiedsspiel statt. Danach braucht er eine Perspektive. Reisebegleiter für die Champions-League? Zu öde. Passen würde Schrei-Animator oder Aggressions-Coach (Andi Herzog und Thomas Brdaric haben immer noch einen Schreck im Nacken!). Das beste aber wäre wohl, er wird Bibliothekar in Klinsis schicker neuer Lese-Lounge am Trainingsgelände. Da kann er Kroos, Lahm und Rensing stundenlang aus seinem eigenen Motivationsbuch "Ich. Erfolg kommt von innen" (riva-Verlag, 352 Seiten, gebunden, 24,90 Euro) vorlesen. Das wäre für die Kollegen ein Gewinn, denn das Buch ist wirklich interessant. Und extrem lesenswert! Vor allem ist es gut konsumierbar, bei diesem enormen Umfang ist das nicht unwichtig. Warum sich der dicke Schmöker mittlerweile 84.000 Mal verkauft hat? Antwort: Es ist relativ authentisch. Und wenn man bedenkt, was sich für ein Bockmist an Pseudo-Ratgeberliteratur auf den Büchertischen der Republik stapelt: Hier redet wenigstens einer, der wirklich was erreicht hat, der zig Drucksituationen und Krisen durchgestanden hat. Beispiel: Thema Körpersprache. Niemand macht dem Titan da etwas vor. Seine Maxime: der Sieg kann nur an mich gehen! Vielen großflächig tätowierten Bundesligaspielern von heute würde ein Schuss mehr Erfolgshunger gut zu Gesicht stehen. Kahn wollte jeden Titel. Warum auch sollte man sonst auf den Platz gehen. Komisch, dass es von der Sorte Kahn so wenige, zu wenige gibt! Er betont die immense Bedeutung der Aura eines Wettkämpfers. Sein Gott: Stefan Effenberg, wegen dessen Respekt einflößendem Auftreten. Kahn redet über wirkungsvolle innere Dialoge, er erklärt wie man mit Niederlagen umgehen soll ("individuelle Schlüsse ziehen") und er sagt, wie man einen Burn-out vermeiden kann. Wer Erfolg anstrebt, im geschäftlichen wie im privaten Leben, den wird die Lektüre weiterbringen. Jeder kann seinen Nutzen daraus ziehen, egal ob er nun Marketingmanager, Hotelchef, Frisörin, Chemielaborantin, Maler, Versicherungskaufmann oder Grafikdesigner ist. Andi Herzog hat während der EM ein Interview gegeben. Da hat man erkannt: Herzog, der verspielte Alpen-Maradona, hat Kahn immer noch nicht verstanden. Wer das Buch liest, wird ihn verstehen. Natürlich hat das Werk auch Schwächen. Zum Beispiel kommen die plakativen Kapitalzusammenfassungen ("Quick Check") oft allzu banal daher. Auch seine neun Motivationsregeln sind nicht ganz nachvollziehbar. Hier und da holpert es. Wenn er Definitionen aus dem manchmal fehlerhaften Weblexikon Wikipedia übernimmt, wirkt das ein wenig wie Kindergartenphilosophie. Sei's drum. Lernen kann man von Kahn eine ganze Menge. Aber es ist nicht ganz einfach mit "Ich". Kaufen kann sich das Buch fast jeder. Aber man muss es auch lesen, und das intensiv und konzentriert. Und dann muss man die Anregungen auch konsequent umsetzen. Sonst bleibt es nur ein inspirierender Lesestoff. www.footage-magazin.de

E-Mail von Till
E-Mail von Till
Servus Stoiber!

Der Abschied des bayerischen Ministerpräsident reißt ein nicht zu flickendes Pointenloch für Kabarettisten, Komödianten und Sprachforscher. So einfach will Till Hoheneder ihn nicht gehen lassen, sondern sieht ihn für höhere Weihen bestimmt.

Edmund Stoiber
Edmund Stoiber
Äh, Äh, Äh ... Servus!

Er ist der Meister der Versprecher: Edmund Stoiber. Zum Abschied können Sie hier die besten der merkwürdigsten seiner Reden anhören.

Schröder bei Stoibers
Schröder bei Stoibers
"Servus, Herr Bundeskanzler"

Jobangebote brachte er nicht mit und auch mit Ratschlägen zum Ruhestand konnte Gerhard Schröder nicht dienen. Stoibers hatten den Alt-Kanzler in ihre Doppelhaushälfte nach Wolfratshausen geladen - und Schröder ließ es sich dort schmecken.

KirchMedia-Überreste
KirchMedia-Überreste
Haim Saban sagt leise servus

Doch keine Übernahme: US-Milliardär Haim Saban und die insolvente KirchMedia sind einvernehmlich vom im März geschlossenen Kaufvertrag zurückgetreten.

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