Auch der sechste Tag des Bullenrennens in Pamplona hinterlässt Spuren: Während einige Teilnehmer ihre Verletzungen kurieren, sagt eine Legende des Stierkampfes Adiós.
Neues Blutvergießen in der Arena von Pamplona: Am sechsten Tag der traditionellen Stierhatz erwischt es sechs Läufer, unter anderem diesen Fan der Chicago Bulls. Drei von ihnen erlitten nach Krankenhausangaben Kopfverletzungen, als sie von den Tieren überrannt wurden. Die traditionelle Stierhatz ("encierro") geht am Samstag nach acht Tagen zu Ende. Bisher mussten mehr als 500 Menschen vor allem wegen Quetschungen und Verrenkungen von Sanitätern behandelt werden.
Der sechste Stierlauf war mit zwei Minuten und 20 Sekunden das
bisher schnellste Rennen. Jeden Morgen um acht Uhr werden sechs Kampfstiere und mehrere zahme Leitochsen durch die Gassen der Altstadt bis in die Arena getrieben, wo sie abends von Toreros getötet werden.