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Dezember ist in Indien der Monat der Hochzeiten. Und diese sind eine pompöse Angelegenheit, zumindest für die Gäste. Die Pärchen haben meist Stress und wenn sie dann endlich alleine sind, müssen sie sich erstmal kennenlernen, denn auch Ehen moderner Inder sind meist arrangiert.
Im Lofotendorf Å kann jeder für vier Stunden zum Fischer werden. Mit den Händen zieht man die dicken Brocken aus der Tiefe hoch. Abends werden die Filets gegessen. Verdaut wird bei Aufstiegen auf schroffe Gipfel.
"Gibt es Ihnen nicht zu denken", fragt Wolfram Siebeck, "dass außer den Norddeutschen kein Volk Grünkohl mag?" Nein, Herr Siebeck, denn nach dieser Logik müsste auch Stockfisch schrecklich sein, weil den erst mal nur die Iberer mögen. Stockfisch aber ist köstlich - und Grünkohl ebenso. Man muss ihn halt zu kochen wissen. So, wie's hier steht
Von Außenseitern zu Königen der Küche: Norwegens Spitzenköche haben das Land in den vergangenen Jahren aus seinem Aschenputteldasein geholt. Die traditionellen Weihnachtsgerichte sind für Nicht-Norweger allerdings nur bedingt genießbar.
Es war eine gruselige Meldung: Zwei mit Atomraketen bestückte Atom-U-Boote aus Frankreich und Großbritannien sind im Atlantik miteinander kollidiert. Ein Wunder, dass es nicht zu mehr als Blechschäden gekommen ist. Allerdings wäre es ohne die Kalte-Kriegs-Manier beider Länder auch nie zu dem Unfall gekommen.
Pfefferkuchen, Holzhäuschen, Ringelsocken - durch die schwedische Bilderbuchromantik von Astrid Lindgren wachsen Kinder mit einem "Heile-Welt-Phantasma" als verblendete Romantiker auf, sagen Kritiker. Warum eigentlich nicht? stern.de-Autorin Tanja Beuthien plädiert für eine Bullerbüisierung der Welt.
Vor 30 Jahren starb eine der größten Sopranistinnen der Welt: Maria Callas, die "Primadonna assoluta", gilt bis heute als unerreicht. Doch der Opernstar des 20. Jahrhunderts hatte abseits der Musik eine andere Leidenschaft: das Kochen.
Das ehemals königliche Seebad San Sebastián im Baskenland ist noch immer ein Tipp unter Genießern. Und unter Prominenten der Kulturszene, die gerade wieder zum Filmfestival anreisen.
Ach, wie viele sind vom Jugendwahn befallen und wollen Stubenküken oder gar Babysteinbutt. Wie tröstlich, dass manche Delikatesse erst im reifen Alter eine ist – Kabeljau etwa. Erwachsen, salzgegart und stocksteif wird er zum kulinarischen Wunder. Vorausgesetzt, man weiß die Salz-Mumie zu reanimieren.
Nach zehn Maximen richtet sich das Leben in der Domstadt. Man kann sie in jeder Kneipe lesen, irgendwo an der Theke hängen sie aus. "Drink doch ene met" (§ 9) ist der bekannteste der Paragrafen, von den Bläck Fööss in den 70er Jahren über einen Hit populär gemacht. Vom Essen ist nirgendwo die Rede. Höchste Zeit, das zu ändern
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