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Wer braucht ein Taschenmesser, das über drei Kilo auf die Waage bringt? Kunden des Online-Versenders Amazon zeigen Humor und diskutieren über ein besonderes Werkzeug.
Vor 125 Jahren erfand Carl Elsener das Universalwerkzeug. Inzwischen war es im Weltall, liegt im Museum of Modern Art und hat bis heute seinen festen Platz im Reisegepäck.
Auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas lässt die High-Tech-Branche eine wahre Flut an Neuheiten auf die Besucher los. Hier kommen die interessantesten Gadets.
Sie können schnitzen, schrauben, kneifen - und sind nicht größer als ein Taschenmesser: Multi-Tools sind ein idealer Helfer für unterwegs. Früher vor allem von Handwerkern genutzt, haben jetzt auch Outdoor-Sportler die Vorteile des Werkzeugskastens im Pocketformat für sich entdeckt. stern.de hat einige Produkte getestet.
Neu für digitale Pfadfinder: das Schweizer Taschenmesser mit USB-Stick und Fingerabdruck-Scanner Es gibt sie mit Dosenöffner, Pinzette, Schere, Nagelfeile, Kugelschreiber, Schraubenzieher, Brieföffner, Orangenschäler, Kompass, Kapselheber, Korkenzieher, Wasserwaage, Holzsäge, Drahtabisolierer, Zigarrenschneider und sogar Stech-Reib-Ahle (was auch immer das sein mag): Schweizer Taschenmesser, Multitalente für alle Lebenslagen, vor fast 120 Jahren für die Schweizer Armee erfunden und heute weltweit in mehr als einhundert Varianten erhältlich. Sechs Millionen Stück produziert der Hersteller Victorinox davon Jahr für Jahr, das sind 28.000 Stück pro Tag. Trotz der Vielfalt an Modellen war ich verblüfft, neulich auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas das rot-weiße Firmenlogo der Schweizer zu sehen: umgeben von Kopfhörern, Netbooks, Stereoanlagen, ein großer Stand für Taschenmesser. Wie das? "Wir wollen, dass das Schweizer Taschenmesser mit der Zeit geht", erklärte mir Veronika Elsener, Mitbesitzerin der traditionsreichen Familienfirma. Als Kind, erinnert sie sich, sei sie viel durch den Wald gelaufen, und da war es praktisch, ein traditionelles Messer dabei zu haben, mit den Klingen, Feilen, Sägen und was man in der Natur noch so alles braucht. Aber heute? "Meine Kinder verbringen mehr Zeit vor dem Computer als im Wald, wir mussten das irgendwie aktualisieren." Und so gibt es nun Schweizer Taschenmesser mit Anschluss ans Digitalzeitalter: Schon auf der vorigen CES stellte Victorinox ein Modell mit wasserfestem USB-Stick vor, und diesmal feierte der "Presentation Master" Premiere - eine weiterentwickelte Variante mit Laser-Pointer, Bluetooth-Fernbedienung für Laptops und Fingerabdruck-Scanner, damit die Daten auf dem USB-Stick sicher sind. Erst wenn sich der Besitzer per Fingerabdruck identifiziert, kann auf die Informationen zugegriffen werden. 100.000 Dollar versprach Victorinox demjenigen, der es schafft, das System, mit dem die Daten verschlüsselt werden, zu knacken. Am Ende der CES hatten sich 45 Hacker daran versucht - erfolglos; die Schweizer durften ihr Geld behalten. Im April soll der Presentation Master auf den Markt kommen. Bis zu 32 Gigabyte Speicherplatz bietet der USB-Stick, mehrere Varianten sind geplant, darunter auch solche ohne Messer, Schere und Nagelfeile: Wer viel fliegt, ist mit den Modellen ohne scharfe Klingen besser bedient. Bedingung ist allerdings ein Windows-Rechner, weil sich die Verschlüsselungssoftware nicht mit Macintosh- oder Linux-PCs verträgt. Schade eigentlich. Aber wer nicht auf Windows steht, kann sich vielleicht mit dem "Swiss Army Remote" trösten: Es soll ab Herbst erhältlich sein und vermag per Knopfdruck drahtlos das Garagentor zu öffnen. Die Reaktion auf die ersten Taschenmesser des Digitalzeitalters sei "überwältigend", erzählt Veronika Elsener, und deshalb soll es bald noch mehr davon geben: "Wir sind offen für neue Ideen, und dieser Markt ist unbegrenzt."
Im Urwald überleben - wie das funktioniert, machen derzeit die Kandidaten von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" im australischen Dschungel vor. Doch wie überlebt man 300 Tage auf einer einsamen Insel im Pazifik?
Eigentlich wollte die EU die Vorschriften für den Transport von Flüssigkeiten im Handgepäck lockern. Doch einige Länder ziehen nicht mit. Bei den vielen Regeln verliert man schnell den Überblick. stern.de erklärt, was mit darf in den Flieger und was nicht.
Schluss mit Bargeld? Künftig zahlen wir per Handy. Google prescht vor, andere folgen. Es geht um Milliarden - und wieder einmal um unsere Privatsphäre.
Dem beherzten Eingreifen des Bordpersonals haben es die Passagiere einer Alitalia-Maschine zu verdanken, nicht entführt worden zu sein. Ein 48-jähriger Kasache, Delegierter bei der Unesco, hatte zuvor eine Stewardess mit einem Messer angegriffen.
Ein 25-Jähriger ist nach einem Gewaltverbrechen in Dießen am Ammersee festgenommen worden. Der Mann stach in einem Therapiezentrum für Suchtkranke mit einem Klappmesser auf seine Freundin ein. Danach attackierte er zwei zu Hilfe eilende Patienten und verletzte auch sie schwer.
Was machen schon Hagelkörner auf dem Sandwich, wenn man Panoramablicke genießt und Bergfrauen wie Helen trifft? Auf Irlands "Walking Festvals" wandert man in bester Gesellschaft.
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