Orgie in Rot

28. August 2013, 17:14 Uhr

Die Krise hinterlässt Spuren: Erstmals müssen Touristen für die alljährliche Tomatina in Buñol Eintritt zahlen. Doch die Feierlaune auf dem Gemetzel mit 130.000 Tonnen Tomaten trübt das nicht.

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Selbst ein Unwetter hat die Tomatina, die größte Tomatenschlacht der Welt, nicht beeinträchtigen können. Bei Regen, Blitz und Donner haben sich 20.000 "Krieger" in der ostspanischen Kleinstadt Buñol eine Stunde lang mit Tomaten beworfen.

Erstmals sind die aus dem Ausland und aus anderen Regionen Spaniens angereisten Tomatenwerfer bei dem alljährlich Ende August stattfindenden Spektakel zur Kasse gebeten worden. Da in der Gemeindekasse von Buñol Ebbe herrscht, sahen sich die Stadtoberen gezwungen, für die 15.000 Eintrittskarten jeweils zehn Euro zu kassieren. Allerdings haben 5000 Einheimische Freikarten für die "Orgie in Rot" erhalten.

Auch ist die Zahl der Teilnehmer auf 20.000 Personen beschränkt worden. Wie auch anderswo in Spanien war das Spektakel dem kleinen Ort mit knapp 10.000 Einwohnern in den vergangenen Jahren über den Kopf gewachsen. "Wegen des Gedränges kam es vor, dass Teilnehmer nicht an die Lastwagen herankamen, die die Wurfmunition anlieferten", berichtet Bürgermeister Joaquín Masmano.

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