Von Nordsee bis Mittelmeer Die schönsten Strände Europas
Ein Goldrand für den Ozean
Dune du Pyla, Aquitanien, Frankreich
Gotische Miniburgen, Jugendstil-Schlösschen, antike Säulentempelchen ducken sich unter den Baumkronen: historisierende Bädervillen, errichtet ab Mitte des 19. Jahrhunderts, als die Sommerfrische am Meer in Mode kam. Neben der Architektur sind Austern und Aufwinde die Attraktionen: Die Meeresfrüchte aus der Region gelten als besonders köstlich, und Gleitschirm- und Drachenflieger kreisen mit etwas Glück und viel Geschick stundenlang über der bis zu 107 Meter hohen, rund 500 Meter breiten und etwa drei Kilometer langen Dune du Pyla. Der höchste Sandhaufen Europas überragt ein paar Kilometer südlich des Städtchens Arcachon den Kiefernwald.
Wer lieber am Boden bleibt, dem stehen am Bassin d'Arcachon etwa 85 Kilometer feinster, breiter Sandstrand zur Verfügung zum Baden, Surfen, Kitesurfen und Bodyboarden, dem Wellenreiten für die Kleinen; dazu verbinden Wanderwege die Küstendörfer - ein Abenteuerspielplatz, auf dem man bei der Suche nach Herausforderung und Erholung zwar selten allein ist, aber beides dennoch im Überfluss findet.
Infos:
Anreise mit Air France oder KLM nach Bordeaux oder per Bahn nach Paris, weiter von Paris-Montparnasse mit dem TGV nach Arcachon. Übernachten: Hôtel Point France, einfaches, gemütliches Haus, direkt am Strand: Arcachon, Rue Grenier 1, Tel. 0033-556-83 46 74; DZ ab 116 Euro. Pyla Camping: Mit eigenem Strandzugang, am Fuß der großen Düne, idyllisch im Kiefernwäldchen; auch ohnwagenvermietung: Route de Biscarrosse, Tel. 0033-556-22 74 56; Stellplatz ab 16 Euro/Nacht. Weitere Infos unter www.bassin-arcachon.com
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