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Mit der Neuauflage seines Kleinstwagen Ypsilon möchte Lancia die Lust an automobiler Schönheit wecken. Ein Parkassistent schont den Lack, edle Stoffe schmeicheln die Hände und der Swarowski-Schlüssel sorgt fürs Bling-Bling.
Lancia plant den Großangriff auf die Damenwelt. Mit dem aufgemotzen Ypsilon-Sondermodell "Sport MomoDesign" könnte die Baggerei bei den Ladys sogar erfolgreich enden. Vorausgesetzt sie wissen den kleinen Kraftprotz auch zu bändigen.
Für Männerpranken ist er viel zu schick: Der Lancia Ypsilon ist ein perfekter Begleiter für Frauen mit Stil, denen Mode viel und PS wenig bedeuten. Stern.de-Redakteur Gernot Kramper freut sich über ein Auto, das endlich mal nicht für die breite Masse konzipiert ist.
Über diese Buchstabiererei bringt man sich ja doch selber in Zugzwang. Ypsilon war schon nicht ohne, aber der Buchstabe „KUH“ ist auch was, wo die Luft dünn wird. Warum mir spontan „Qualle“ einfällt, mag an dem Dreizentner-Zeppelin liegen, den ich vorhin beim Brötchenholen auf einem bis an die Grenze der strukturellen Integrität gebrachten Zweirad hab durch mein Sehfeld wabern sehen. Ich weiß, man soll ja Menschen nicht nach Äußerlichkeiten vorverurteilen, nicht wahr? Wahrscheinlich ist die Dame toooooooooooootal nett. Aber sei´s drum. Was geht also in Sachen Q? Eines der auch immer wieder auftauchenden Themen. Nämlich Qualität versus Quantität. Bevor jetzt aber wieder die Heulsusen aus ihren Fake-Account-Verstecken perlen wie aufgeschreckte Hornissen aus nem Meisenkasten, sei gesagt, dass ich den Qualitätsmaßstab für mich natürlich anders definiere als jeder andere für sich. Und nein, meine Bilder sind nicht das Maß der Dinge. Und ja, ich finde viele Fotos von allerlei anderen Leuten um vieles besser als meine. Nicht von so vielen, aber immerhin von ein paar. :-) Qualität definiert sich für mich an dieser Stelle tatsächlich weniger über technische Belange, sondern eher darin, ob ich quasi (auch ein schönes Q-Wort) ins Bild geholt werde. Die Vorüberlegung des Machers für mich erkennbar und nachvollziehbar ist. Steckt ein Konzept, eine Idee dahinter. Oder war es schnödes Runtergeknipse? Inflationäres Gedaddel ist erkennbar, liebe Genossen und Genossinnen! Sich die Zeit zu nehmen, sein Bild zu „sehen“ bevor es auf den Chip pixelt. Das ist eine echte Herausforderung. Für viele bringt das die gleiche emotionale Kasteiung mit sich wie das Stillsitzen in Kindertagen, wie mir scheint. In dem Zusammenhang hatte ich mir ernsthaft schon mal überlegt, ob ich bei einem Workshop - bevor überhaupt die erste Kamera ausgepackt wird – Zeichenblöcke zu verteilen, und die Teilnehmer den „klassischen Akt“, den sie gleich ablichten wollen, selber erstmal skizzieren zu lassen. Die Gesichter möchte ich echt gerne mal sehen. Ich glaube, von neugieriger Verwirrung bis hin zu genervter Verweigerung wird alles dabei sein. „Kinderkram“, „Verarsche!“ werden wohl ein paar Stichworte sein, die dem einem oder anderen Digital-Paparazzi durch den Kopf schiessen. Warum? Weil ihnen vor Augen geführt wird, dass sie eigentlich keine Bilder sehen? Die Ideen fehlen? Die eigne „Handschrift“? Warum aber nicht mal in Namen der Qualität etwas ausprobieren. Jede dritte Auslösung mal auslassen. Stattdessen die Tarnkappe abnehmen. Die Tarnkappe namens Kamera hinter der sich der eine oder andere gerne mal verschanzt. Sich die Schuh kartongroße 6000-Euro-Knipse vors Gesicht halten, nuscheln und sich dann wundern, dass das Modell ins Rätseln kommt und es ihr dann als Anfänger-Nervosität unterjubeln. Daumen hoch, meine Herren! ( Anm. d. Verf. : Quadratisch wäre auch ein schönes Wort und stünde auch irgendwie mit Qualität im Zusammenhang. Drolligerweise werden Bilder mit quadratischem Bildschnitt mit „historischem“ Mittelformat assoziiert. Und da Mittelformatfotografie (meistens noch) analog erfolgt, bedeutet das, dass man eben genau überlegen muss, ob man mit einem leichtfertigen „KLACK“ knapp 2 Euro verbrennt. Also was tun. Bilder quadratisch schneiden, dann sind sie gut +Zwinker+. Aber das nur mal so zwischendurch. ) Dem besonnenen Bildersehen gegenüber steht natürlich das vielzitierte „Dauerfeuer“. Ich räume an der Stelle ein, dass es ganz spezielle fotografische Anforderungen gibt, bei dem es tatsächlich notwendig sein kann, die Serienbildfunktion der Kamera zu nutzen. Die Fashion und Sport-Shooter wissen, was gemeint ist. Für alles andere galt :„Da musste ma´ Ruhe ins Pferd bringen!" Schauen geht vor Klicken. Und Photoshop ist kein Werkzeug in Sachen Bildqualität, sondern nur ein Degenerationsbeschleuniger. Zum einen wählt das Programm ja nicht die „gelungenen“ Fotos aus, und zum anderen kann man eben – nach einem inflationären Zeigefingerkrampf-Geratter – Kacke eben einfach nicht polieren. Lieber bisschen „ Contenance “ gewahrt als hinterher von einem simplen Portrait-Shooting aus 1400 Pixelansammlungen 10 heraus zu mendeln, die was taugen. So ein Auslöse-Tourette ist der Grund, warum 64 Gigabyte-Speicherkarten auf dem Markt sind. Man sollte in die Kamera eine festinstallierte Auslösezahl vorprogrammieren. Schön wie beim guten alten Film, ist dann nach einer gewissen Anzahl Sense. Als Sonderwunsch gibt es dann doch eine Sound-Animation, wo bei den letzten 20 Bildern die Kamera laut „AUA!“ sagt, um dann nach der finalen Auslösung einfach mit einem lauten Röcheln auszugehen. So wie Frauen Angst haben, dass ihnen spontan der Mund zu wächst, wenn sie mal 30 Sekunden nichts sagen, so haben manche Knipser Muffensausen, dass sie nix hinbekommen, wenn sie nicht 9 Stunden lang die Kamera klacken lassen und Bilderfluten von drei- bis viertausend Stück produzieren. Nach grober Vorsortierung der Blitzgurken und geschlossenen Augen und unfertigen Posen, mittelfeiner Nachsondierung, grober Feinauslese und dreifacher Nachlese, kondensieren und fraktionierter Unterdruck-Destillation kommen letztendlich 5 bis 10 „Werke“ dabei heraus, wovon dann 8 „ganz in Ordnung“ sind , eins „nett“ und eins das „Bild des Tages“. Macht eine Quote (Ha! Noch ein Q-Wort!) von weniger als ein Promille. Das mag als Überlebensstrategie bei Amphibienbrut o.k. sein, aber als Trefferquote für gute Bilder? Ich weiss ja nicht. Ich könnte jetzt natürlich völlig versnobt sagen, dass ich 130 Bilder mache. Blitzgurken nicht vorkommen. Dank ausreichender Überlegung und Kommunikation mit dem Modell, die Augen auf und die Posen final sind. Und nach einer selbstauferlegten Beschränkung bei 10 Bildern des Tages das Shooting als voller Erfolg gewertet wird. Aber bescheiden wie ich bin, muss ich an der Stelle einräumen, dass mir das auch nicht allzu oft gelingt. Aber immerhin dann, wenn ich mich an meine eignen Worte „erinnere“. In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck
Seit sie 1991 mit "Jetzt geht's ab" an den Start gingen, haben sie die deutsche Poplandschaft mit Witz, eingängigen Beats und innovativen Sounds bereichert. Nicht nur zusammen, sondern jeder einzelne der Fantastischen Vier bastelt an musikalischen Experimenten. Jetzt haben sie wieder ein gemeinsames Album, "Fornika".
Zum 20-jährigen Bandjubiläum feierten die Fantastischen Vier mit ihren Fans in der Stuttgarter Heimat: Das Konzert "Heimspiel" erscheint jetzt auf CD und DVD. stern.de blätterte mit Rapper Smudo im Fotoalbum und sprach mit ihm über die Band, das Altern und Küsse von Oliver Pocher.
Zwei Dekaden deutscher Hip-Hop: Ein Blick auf die abwechslungs- und erfolgreiche Karriere von Smudo, And.Ypsilon, Michi Beck und Thomas D.
Auf der 48 Meter langen "Hanse Explorer" werden Seeleute ausgebildet. Und dann ist auf dem Expeditionsschiff noch bequem Platz für zwölf Passagiere, die dem Kapitän und dem Koch über die Schulter schauen und sich in Routenplanung, Navigation und Küchenarbeit einmischen dürfen. Wie bei dieser Island-Reise.
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Der Wahlkampf ist noch nicht vorbei. Am Nachmittag fuhrwerken die Helfer von SPD und CDU noch in der Wiesbadener Innenstadt, die Sozis wie auf Prozac, die Konservativen mit gebremstem Schaum, am Stand der Grünen fällt der Satz "Euch hätte man damals vergast". Ein Ortstermin.
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