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Bootstour, Döneressen in Kreuzberg und breites Lachen allenthalben - Deutsche und Türken versichern sich beim Besuch des türkischen Staatspräsidenten Abdullah Gül ihrer Zuneigung. Doch unter der Oberfläche schwelt mancher Konflikt. Am Abend sorgte eine Bombendrohung für Konfusion.
In den Beitrittsverhandlungen mit der Türkei hat die EU die erste Hürde genommen. Doch der Streit um Zypern belastet die Gespräche. EU-Ratsvorsitzende Ursula Plassnik kritisierte die mangelnde Vertragstreue der Türkei.
Die Diskussion um den EU-Beitritt der Türkei schreitet voran: Die Außenminister der 25 EU-Staaten haben sich sich nach anfänglichem Widerstand Zyperns in Luxemburg darauf geeinigt, das erste Verhandlungskapitel zu eröffnen.
In Abstimmung mit seinen Nachbarländern hat sich Uruguay gegen die Einführung des europäischen Systems für den digitalen Rundfunk- und Fernsehempfang per Antenne entschieden.
Bei seinem Besuch in Berlin hat der russische Ministerpräsident Wladimir Putin für seinen Vorschlag einer Freihandelszone zwischen Russland und Europa geworben. Die deutsch-russischen Differenzen kann seine Idee nicht überdecken. Es ist viel Sand im Getriebe.
Angela Merkel zu Besuch beim russischen Präsidenten Dmitri Medwedew: "Beständig" und "eingespielt" seien die Beziehungen zwischen ihren Ländern, betonen beide. Harmonie hätte also Trumpf sein können in Jekaterinburg - wären da nicht die Visa-Frage und die Menschenrechte.
25 Prozent weniger Treibhausgase im Vergleich zu 1990: Präsident Dmitri Medwedew hat Russlands Klimaziele bei einem Treffen mit EU-Spitzen in Stockholm heraufgesetzt. Bisher hatte Moskau lediglich zehn bis 15 Prozent anvisiert. An der praktischen Bedeutung der Zahlen gibt es allerdings Zweifel.
Die Schweiz ist ein Paradies für Steuerhinterzieher und dieses Paradies öffnet seine Pforten: Die Eidgenossen sind dem Schengenraum beigetreten. Doch was nach einer Einladung für Steuerpreller klingt, wird an den Zollkontrollen nichts ändern. Im Gegenteil.
Seit Mitternacht gehört auch die Schweiz zum sogenannten Schengenraum. Das bedeutet, dass systematische Personenkontrollen an den Grenzen abgeschafft sind. Allerdings wird es an der Grenze auch weiterhin Warenkontrollen geben.
Wegen des Widerstands der Türkei gegen eine Ausweitung der Zollunion auf Zypern sollen die Verhandlungen zum EU-Beitritt teilweise ausgesetzt werden. Der türkische Ministerpräsident Erdogan nannte die EU-Empfehlung inakzeptabel.
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