7. Juli 2012, 12:43 Uhr

Pamplonas Stiere werden wilder

Nach der feucht-fröhlichen Eröffnung des traditionellen San-Fermín-Fests ist es in Pamplona Zeit für die morgendliche Stierhatz. Beim zweiten Treiben verletzen sich gleich mehrere Läufer, andere kommen nur mit viel Glück davon.

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"Viva San Fermín!", heißt es seit Freitag in Pamplona. Mit dem Abschuss einer Feuerwerksrakete vom Rathausbalkon wurde das Fermín-Fest eröffnet - und unzählige Menschen aus aller Welt feiern mit.

Traditionell werden vom 7. bis zum 14. Juli täglich um acht Uhr sechs Kampfstiere und mehrere zahme Leitochsen durch die Gassen der Altstadt Pamplonas bis in die Arena gejagt, wo sie abends von Toreros getötet werden.

Bei der zweiten Stierhatz am Sonntag werden dabei mehrere Läufer von Tieren zu Boden gestoßen. Wie durch ein Wunder gibt es jedoch keine Schwerverletzten. Einer der sechs spanischen Kampfstiere überrennt auf der 825 Meter langen Strecke gleich dreimal mehrere Läufer und nimmt einen weiteren Teilnehmer auf die Hörner. Nach Krankenhausangaben gibt es jedoch keine Schwerverletzten, nur zwei Läufer müssen mit Prellungen in einer Klinik behandelt werden.

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