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26 Jahre, 900.000 km: Ein Auto fährt durch alle Länder

Die Reise eines Lebens: Mit seinem Mercedes-Geländewagen "Otto" hat Gunther Holtorf innerhalb von 26 Jahren fast jedes Land der Erde befahren. Weltrekord! Otto und sein Fahrer haben viel zu erzählen.

  Gunther Holtorf hat vor dem Brandenburger Tor Ottos Reise beendet

Gunther Holtorf hat vor dem Brandenburger Tor Ottos Reise beendet

Es ist ein Rekord für die Ewigkeit: Als Gunther Holtorf am Mittwoch am Brandenburger Tor in Berlin eintraf, beendete er eine Reise, wie es sie wohl nie wieder geben wird: 215 Länder, autonome Territorien und Gebiete besuchte er in 26 Jahren mit seinem blauen Mercedes-Geländewagen, den er liebevoll "Otto" nennt.

Holtorf war dabei auf allen Kontinenten unterwegs, kam nur ganz selten nach Deutschland zurück, bezwang mit Otto Wüsten, Urwälder und Flüsse, war im Base-Camp des Mt. Everest in 5200 Metern Höhe genauso wie am Toten Meer rund 400 Meter unter Null. Er besuchte Pygmäen in Afrika, traf Aborigines in Australien oder Karen-Frauen mit extrem verlängerten Hälsen in Myanmar.

Die Abenteuer von Gunther Holtorf, seiner Frau Christine, die ihn bis zu ihrem Krebstod im Jahr 2010 über 20 Jahre begleitete, und Otto dokumentiert der stern in einem einzigartigen Online-Projekt. Unter www.ottosreise.de können Nutzer den Dreien in jedes Land der Erde über tausende Fotos und Videos folgen und den spannenden Erzählungen von Gunther Holtorf lauschen, der seinen Traum gelebt hat und wirklich von sich behaupten kann: Ich habe die Welt gesehen.

Ottos Reise als Bildband: Bis an alle Enden der Welt
Otto vor einem Fels mit Eingangstor

Wir hatten das Glück, nach Saudi Arabien einreisen zu dürfen – in ein Land, das kaum Besuchervisa ausgibt. Die Ausgrabungsstätte Mada‘in Salih ist bekannt für ihre aus dem Fels gemeißelten Monumentalgräber, überdimensional und eindrucksvoll. Gebaut hat sie der mittelalterliche Volksstamm der Nabatäer, der mit Weihrauch handelte. Auch in Jordanien haben die Nabatäer solche Grabstätten in der Nähe von Petra errichtet, dorthin strömen täglich Hunderte Besucher. In Saudi Arabien hatten wir Mada‘in Salih jedoch für uns.


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