Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |
Während der morgendlichen Rush-Hour ist ein Hubschrauber über der Londoner Innenstadt abgestürzt und in Flammen aufgegangen.
Während der morgendlichen Rush-Hour ist ein Hubschrauber über der Londoner Innenstadt abgestürzt und in Flammen aufgegangen.
Während der morgendlichen Rush-Hour ist ein Hubschrauber über der Londoner Innenstadt abgestürzt und in Flammen aufgegangen.
In dichtem Nebel ist ein Hubschrauber über der Londoner Innenstadt mit einem Baukran kollidiert und abgestürzt.
In dichtem Nebel ist ein Hubschrauber über der Londoner Innenstadt mit einem Baukran kollidiert und abgestürzt.
Eine Insel-Hopping-Tour wurde für zwei Deutsche und einen Australier zum Horrortrip: Zwei Tage trieben sie im Meer, bevor sie gerettet wurden. Für einen Einheimischen kam die Hilfe wohl zu spät.
Die Sorge ist groß, dabei ist vieles noch unklar: Der Tropensturm "Alex" könnte das Gebiet der Ölpest im Golf von Mexiko erreichen, die Ölkonzerne räumten bereits ihre Bohrinseln. Für den Moment gibt es Entwarnung - die Gefahr, dass der Wind sich dreht, ist jedoch immer noch gegeben.
Politik ist im Libanon immer noch Familiensache - vor allem in den Gemeinden. Nun finden sie also tatsächlich statt, die lang diskutierten Kommunalwahlen. Die erste Runde lief vergangenen Sonntag in der Provinz Mount Libanon, der bevölkerungsreichsten Region des Landes. Laut Innenministerium waren dort 795372 registrierte Wähler stimmberechtigt, 313 Gemeinderäte aus 9559 Kandidaten sowie 921 Ortsvorsteher aus 1377 Kandidaten zu wählen. Diesen Sonntag wird in Bekaa und Beirut abgestimmt. Insgesamt zieht sich der Wahlmarathon über vier Sonntag hin. Kurios finde ich, dass jeder dort wählen muss, wo er geboren wurde. Mein Mann zum Beispiel lebt seit 1976 nicht mehr in seinem Heimatdorf Damour, nicht mehr seit jenem Tag in den Anfängen des Bürgerkriegs, als die ganze Familie Hals über Kopf um ihr Leben rennen musste. Seit über 20 Jahren wohnt der Großteil der Familie in Zalqa, einem der nördlichen Ausleger Beiruts. Darauf aber, wer dort über Schulen, Straßen und andere Gemeindefragen entscheidet, haben sie keinen Einfluss, sie dürfen dort nicht wählen. Stattdessen sollen sie bestimmen, wer in der alten Heimat im Gemeinderat sitzt. Und so brachen wir am Sonntagvormittag mit der ganzen Familie nach Damour auf, etwa eine halbe Stunde Autofahrt südlich von Beirut gelegen. Ich mag Damour. Obwohl es noch heute deutliche Spuren des Krieges trägt, zum Beispiel die vielen hässlichen, mehrstöckigen Neubauten, die die traditionellen Einfamilienhäuser mit ihren verwunschenen alten Gärten ersetzt haben. Viele Häuser sind über den Rohbaustatus nicht hinausgekommen, da die Schadensersatzzahlungen nach dem Krieg nur für das Grobgerüst des Wiederaufbaus gewährt wurden. Das Geld musste innerhalb einer bestimmten Zeit verbraucht werden, also fingen viele an zu bauen, beließen es dann aber bei dem Betongerippe, weil sie kein Geld für mehr hatten oder weil man längst woanders lebte und nicht sicher war, ob man wirklich nach Damour zurückkehren wollte. Trotzdem. Der Blick nach vorn auf die Bananenplantagen und das sich anschließende Mittelmeer tröstet das Auge. Auch das im Rücken von Damour ansteigende Shouf-Gebirge ist wunderschön. Zurück zum Wahlsonntag. Gleich am Ortseingang, als wir von der Autobahn auf die Zufahrtsstraße nach Damour bogen, fingen uns die ersten Jugendlichen in roten Wahlkampf-T-Shirts ab und drückten uns Wahllisten in die Hand. Ein paar Meter weiter die nächste Truppe, diesmal in Grün und Weiß mit der Konkurrenzliste. Die Kommunalwahl im Libanon bestimmt über zwei Dinge: den Gemeinderat und den „muchtar“, wörtlich „der Ausgewählte“. Das ist eine Art Ortsvorsteher, der sich um Behördendinge und Verwaltungsangelegenheiten kümmert. Jeder hat also zwei Stimmen - wobei man auf die Listen für den Gemeinderat beliebig viele Namen schreiben darf. Den konkurrierenden Listen wäre es natürlich am liebsten, die Wähler nähmen einfach die vorgedruckte Liste mit all ihren Kandidaten und werfen sie in die Urne. Mit vier Listen ausgestattet, von jeder der beiden Gruppierung eine für den Gemeinderat und eine für den Ortsvorsteher, saß also die Familie im Wohnzimmer meines Schwagers, der inzwischen wieder in Damour lebt, und ging die Namen durch. „Wer ist denn das?“, fragte mein Mann seinen Vater, der sich noch besser an die Familien aus Damour erinnern kann. „Und zu welcher Familie gehört der?“ „Das ist der Sohn von x, und das ist der Onkel von y.“ Politik im Libanon ist generell, vor allem aber auf Kommunalebene, Familiensache. In 18 Prozent der Gemeinden in Mount Libanon haben gar keine Wahlen stattgefunden, weil sich die in der Politik aktiven Familien der Gemeinde vorab auf eine Liste von Kandidaten geeinigt haben, die exakt so viele Namen enthält wie es Sitze im Gemeinderat gibt. Gegenkandidaten: keine. Wozu also den Wähler fragen, wenn es auch ohne ihn, geht, scheint dort die Devise. In Damour immerhin gab es Auswahl, rund 40 Kandidaten für 18 Sitze im Gemeinderat. In der Familie meines Mannes blieben die vorgedruckten Listen auf dem Wohnzimmertisch liegen. Jeder schrieb seine eigene Liste mit den Namen seiner Wahl, gab also genau nur den Kandidaten eine Stimme, die er oder sie auch im Gemeinderat vertreten wissen wollte, ohne sich um die Vorauswahl der Parteien zu scheren. Das wiederum ist doch ein sehr basisdemokratisches Verfahren.
Motorräder von Harley-Davidson mit Wasserkühlung waren lange Zeit undenkbar, sind aber inzwischen etabliert. Anfangs noch skeptisch beäugt, sind die VRSC-Modelle zur wichtigen Stütze der amerikanischen Traditionsmarke geworden. Nun bereichert die kraftvoll geschnittene VRSCF V-Rod Muscle die Palette.
Container und Schiffe machen die Globalisierung erst möglich. Der Seetransport ist konkurrenzlos - egal, was das Öl kostet. Ein Besuch in einer neuen Kasten-Gesellschaft.
Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.
Was sind RSS-Feeds?American International BP Deepwater Horizon Deutsche Bucht Europäische Weltraumorganisation Gepäck Globalisierung Hubschrauberabsturz Le Havre Motorrad Nagare Olivia Ölpest Philippinen Planeten Ryuga Schiffbruch Wasserkühlung
Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".