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Erwachsene Männer, die eine Zeichentrickserie über magische Ponys abfeiern? Die sogenannten Bronies pfeifen auf Geschlechterklischees - es gibt sie selbst in der US-Armee. Eine Trendbetrachtung.
Das gab es noch nie in Hamburg: Mit einem Sieg gegen Gummersbach haben sich die Handballer des HSV vorzeitig den Meistertitel gesichert. Jetzt feiert das Team von Martin Schwalb erstmal vier Tage auf Mallorca und nimmt dann die nächste Trophäe ins Visier.
Fandet ihr den letzten Beitrag auch so langweilig? Ich hab's ja grade so mit Streichhölzern geschafft, wach zu bleiben. Schrecklich, schrecklich, wenn aber auch nichts Ordentliches passiert. Sobald ich anfange, meine Verdauung zu thematisieren, tut bitte was! *fuchtel* Aber widmen wir uns erst mal den lieben Mitmenschen in der Theorie. "Das kannst du doch ruhig essen." - "Einmal ist keinmal." - "Ausnahmsweise, das macht doch nichts." - "Das hat auch ganz wenig Kalorien." - "So jung kommen wir nicht mehr zusammen." - "Das habe ich extra für dich gemacht, das magst du doch so gern." - zutiefst getroffen: "Schmeckt es Dir etwa nicht???" - "Dann isst Du morgen eben weniger, ist doch kein Problem." Gutmeinende(?) Mitmenschen und ihre Sprüche, sollte sich ein offensichtlich Übergewichtiger einmal erdreisten, beispielsweise bei einer Familiengrillfeier nach dem zweiten Teller mit Nudel- und Kartoffelsalat, dem dritten Steak, dem vierten Paar Würste, dem fünften Bierhumpen und der sechsten Schüssel (die sind ja auch sehr klein, ne?) Mousse au Chocolat die Nahrungsaufnahme drosseln zu wollen. Bei vielen ist es wahrscheinlich nur der Wunsch, dass es allen Gästen wohlergehen möge, dass sie Spaß haben sollen und mal ehrlich, wenn man sich so ein ausladendes Menschenexemplar anguckt, dann weiß man doch mit untrüglicher Sicherheit sofort, woran der oder die am meisten Spaß im Leben hat, oder? Dann kann es auch noch der Neid sein, dass der- oder diejenige abnimmt und man selbst nicht, das vage Gefühl, dass die ungefährliche, immer fügsame Kumpeline auf einmal zur Rivalin werden und gar nicht mehr so fügsam sein könnte, einfache Gedankenlosigkeit oder, in seltenen Fällen, gibt es wohl auch Menschen, die denken, dass ein paar (hundert *hust*) Pfund mehr ganz gut aussehen. Man muss nicht nur mit sich selbst kämpfen, nein, auch noch die Umgebung scheint es darauf abgesehen zu haben, einen zu zermürben. Ein einfaches "Nein" wird nicht akzeptiert. Wie ich in verschiedenen Abnehmforen mitbekommen habe sind viele Abnehmwillige mittlerweile dazu übergegangen, Magenprobleme vorzuschützen, weil die simple Aussage "ich will keinen Kuchen mehr, danke" nicht akzeptiert wird und einen wahren Rattenschwanz an Erklärungen, Rechtfertigungen und eine schlechte Stimmung mit sich zieht. "Ach, nur ein kleines Stückchen! Sei doch kein Spielverderber!" Man hat dann die Wahl: bin ich ein Spielverderber, kaufe ich mir diese Abnehmpillen , damit ich in Gesellschaft nicht auffallen muss oder esse ich, was man mir vorsetzt, bin damit unzufrieden und sabotiere ich mich selbst? Seitdem ich diese Erfahrungen ein paarmal gemacht habe, unter anderem in Situationen, in denen ich es nun überhaupt nicht erwartet habe, setze ich persönlich konsequent auf die Magengeschichte . Ein trauriger Blick, eine Hand kurz auf den Magen gelegt und "Oh, ich würde gerne, aber besser nicht." gesagt. Es scheint so, als könnte man manche Mitmenschen nur mit der impliziten Drohnung, ihnen auf die Auslegware zu ürgsen, dazu bringen, dass sie die Wünsche anderer akzeptieren. Was ich schade finde, aber hier heiligt für mich der Zweck eindeutig die Mittel. ;-)
Hinter dem Weißwurstäquator treffen sich alle Trinklustigen auf der Wiesn, um enthemmt die Literkrüge mit dem blonden Gerstensaft zu stemmen. Wer nicht dabei sein kann, hilft wenigstens beim Zapfen.
Die Katholiken kommen! Und sie werden während des Weltjugendtages schätzungsweise 52 Millionen Euro in der Kölner Region ausgeben. Die Einzelhändler reiben sich die Hände und präsentieren die Artikel der Saison.
Las Vegas wird 100 Jahre alt - und wie es sich für die verrufene, glitzernde Welt-Metropole der Spieler gehört, garnieren Sensationen, Superlative und Skandale das rauschende Geburtstagsfest.
"D'r Papst kütt!" Hunderttausende Pilger fieberten diesem Moment entgegen. Nun ist Papst Benedikt XVI. da und doziert auf einem Schiff über den Sinn von Reliquien. Die Reaktionen sind verhalten.
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