Das 6330 Kilometer lange Asphaltband symbolisiert den automobilen Aufbruch nach Westen, den Drang nach Freiheit und Unabhängigkeit. Bilder einer Spurensuche auf der Route 66 - der Mythos lebt.
Keine andere Landstraße in den Vereinigten Staaten ist so legendär wie die viel besungene Route 66. "If you ever plan to motor west/Travel my way, take the highway that's best./Get your kicks on Route 66", textete Bobby Troup 1946 zu dem von Nat King Cole komponierten Lied, der längst zum Ohrwurm geworden ist.
66 Jahre später haben sich der Fotograf Christophe Géral und der Autor Stéphane Dugast mit einer Harley Davidson auf den Weg gemacht, um herauszufinden, was von dem Mythos der "Mother Road" Amerikas heute noch übrig ist. Von Chicago bis Los Angeles ging die Reise auf der heute von modernen Highways überholten Landstraße durch das Kernland der USA, durch die endlose Weiten und Wüsten des Westens, vorbei an Ranches, Motels und Orten, die aus zwei Häusern und einer Tankstelle bestehen.
Sie begegneten Bikern, Cowboys und Barmännern und erfuhren mehr über den Wilden Westen und seine Legenden und Geheimnisse, als sie sich vorher erträumt hätten. Die Erlebnisse ihrer 6330 Kilometer langen Reise haben sie jetzt in dem Bildband "Route 66" zusammengefasst.